Villaverde – Parade der Windmühlen.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Wenige Orte werden auf Fuerteventura gefunden, die sich für Windmühlen so gut eignen, wie die südwestlich von Villaverde gelegene Hügelkette. Der Nordost Passat wird durch die Düsen Lanzarote Isla de Lobos in der Meerenge La Bocaina beschleunigt und fegt dann über den El Carcho de Bristol bei Corralejo ungehindert über leicht ansteigendes flaches Land, um auf eine zweite Düse zu treffen, die ihn nocheinmal beschleunigt. Sie wird vom Montaña de los Saltos im Westen und dem Montaña Escanfraga gebildet. Touristen, die in der Passat Saison im Sommer zu den Windmühlen steigen, werden dieses Naturphänomen am ganzen Körper spüren. In dieser Zeit herrscht ab 10:00 Uhr vormittags bis zum späten Nachmittag, der Passat ist ein thermischer Wind, Sturm.

Lässt der Nordost Passat einmal aus und bläst der heisse Calima kräftig aus der Sahara nach Fuerteventura hinüber, dann trifft der Wind durch die Düse aus Montaña Escanfraga und Montaña del Fronton, ordentlich beschleunigt, auf die Windmühlen. Windstill ist es an den Mühlen das gesamte Jahr so gut wie nie.

Von der Hügelkette der Windmühlen bietet sich nach Süden ein schöner Blick auf den Berg Tindaya, nach Norden liegt dem Besucher das Dünnen Feld El Jable, die Playas el Jable und die kleine Insel Isla de Lobos zu Füssen. Richtung Westküste erhebt sich der Vulkan Montaña Arena aus dem Lavafeld Malpais Arena. Die Lava floss aus dem Montaña Arena vorbei an Lajares und El Roque bis El Cotillo und dort am Bajo Augustino und der Lagune La Concha ins Meer.

Nach Osten blickend präsentiert sich der fotogene Vulkankrater Montaña Escanfraga, dessen Lavaströme die Cueva del Llano und Cueva de Villaverde geformt haben. Auch ganz ohne Windmühlen, wäre diese Hügelkette etwas Besonderes.

Von den Windmühlen lassen sich grandiose Sonnenauf- und Untergängegänge geniessen und fotografieren. Ist es spät ihm Jahr, versinkt die Sonne, schon weit nach Süden gewandert, hinter dem Montaña Sagrada de Tindaya.

 

 

Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras: Villaverde – Windmühlen

Für wen lohnt der Besuch?

Der Besuch der Windmühlen von Villaverde lohnt besonders für Naturliebhaber und jene, die gerne fotografieren.

Infrastruktur.

Siehe Villaverde.

Schnell gefunden.

Die Windmühlen von Villaverde werden über die Landstrasse FV-101 erreicht. Beschildert sind sie nicht. Obwohl von Weitem gut zu sehen, kann sich die Zufahrt etwas schwierig gestalten. Unzählige kleine Strassen und Sackgassen biegen von der FV-101 ab.

Daher orientiert sich der Tourist am Hotel und Restaurant Mahoh. Aus Corralejo kommend, wird vor diesem rechter Hand auf eine kleine asphaltierte Strasse Namens "Calle la Raya" abgebogen. Dieser wird aufwärts gefolgt, auch dann noch, wenn sie den Namen auf "Calle Felix de Vera Guerra" ändert. Beim exakt 5. linken Abzweig seit der FV-101, wird auf eine Schotterstrasse ohne Namen abgebogen. Der nach 200 m links abzweigende, sehr steile Schotterweg, führt hinauf zu den Windmühlen. Nach den Wintermonaten und heftigen Regenfällen ist dieses kurze Stück mit normalen Autos meist nicht befahrbar. Dann heisst es die letzten 150 Meter zu Fuss gehen.

Aus El Cotillo, Lajares, La Oliva und Corralejo sind die Windmühlen mit dem Bus der Linie 08, aus Puerto del Rosario mit der Linie 07, zu erreichen. Die Bushaltestelle liegt im Nirgendwo. Kaum jemand steigt dort ein oder aus und so muss beim Fahrer angekündigt werden, dort aussteigen zu wollen. Von der Bushaltestelle wird am besten "auf Sicht" zu den Windmühlen gegangen. Am Hang finden sich unzählige Pfadspuren, diesen folgen.


Fuente de Tababaire La Oliva Villaverde Fuerteventura.

Mehr entdecken in der Umgebung.

Fuente de Tababaire – fantastische Blicke über die Insel.

Die Fuente de Tababaire, die Quelle am Montaña Tababaire, versorgte und versorgt die Felder von La Oliva mit Wasser. Von La Oliva aus können am Berg Einschnitte ausgemacht werden, die wie Strassen aussehen, aber in den Berg gegrabene Wasserläufe sind.

An der Fuente de Tababaire ist es einsam. Sie kann sogar mit dem Auto über eine Piste aus Vallebrón erreicht werden. Besser ist es sie zu erwandern. Der Ausblick von der Quelle ist spektakulär. Die nördliche Westküste Richtung El Cotillo, die Ebenen und die Vulkankette von Lajares, breiten sich vor dem Besucher aus. Nur Rufe des Schmutzgeiers und des Mäusebussarts durchdringen die Stille. Sie nisten in den steilen Felsen. Halbwilde Ziegen klettern in den Berhängen.

Insider Tipp

Comidas Casa Escanfraga – ausgezeichnet, preiswert essen!

Urlauber, die den Besuch der Windmühlen von Villaverde mit einem Essen verbinden wollen, sollten sich den Familienbetrieb Casa Escanfraga im "Zentrum" des Ortes merken. Die Küche ist ehrlich, schmackhaft, gut und preiswert. Das Ambiente traditionell, der Service freundlich und schnell. Casa Escabfraga – ein klarer Tipp!

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