Fuerteventura – Katholizismus light.

Lateinamerikanische Einflüsse – gläubig dem Weltlichen zugewandt.
 

Die Religion der Ureinwohner der Kanaren.

Über die Religion der Ureinwohner der Kanaren ist relativ wenig bekannt. Sie selber hatten keine Schrift, sodass es keine Dokumente über ihr kultisches Leben gibt. Die Conquistadoren interessierten sich nur für das Vermögen, das sich aus den Inseln ziehen lies und die mitgereisten Geistlichen sahen nur ihren Missionierungsauftrag, den sie als Gott gegeben annahmen. So ist recht wenig erhalten. Sicher ist, dass jede der Inseln des Archipels eine andere Art der Religion, des Kultes betrieb, denn es gab keinen Kontakt der Inseln untereinander. Die Ureinwohner besassen keine Boote. Deutlich ist aber zu sehen, dass auf den Hauptinseln Gran Canaria und Teneriffa ein wesentlich entwickelteres religiöses Leben statt fand. Vor allem auf Teneriffa, der am stärksten besiedelten Insel, auf der wohl 30.000 Guanchen lebten, auf Fuerteventura schätzungsweise 1.200 Majoreros auf Lanzarote gar nur 300 Mahos. Gran Canaria und Teneriffa auch technologisch weiter entwickelt als die restlichen Inseln, gut zu sehen an den aufwändigeren Töpferarbeiten und der entwickelten Kunst der Mumifizierung.

Auf Teneriffa herrschte bereits ein differenziertes System an Gottheiten und zwar achamán (Gott des Himmels), magec (Sonnengott), chaxiraxi (Muttergöttin), guayota (Dämon). guayota war gefürchtet, denn er lebte im Krater des Teide und bestrafte die Menschen mit Vulkanausbrüchen. Um den Dämon guayota friedlich zu stimmen, wurden an Opferstätten Ziegen, Milch und Käse geopfert. Es dürfte auch eine Art religiöse Kaste gegeben haben, eine Art Kloster und Tempel. Darüber ist aber kaum etwas bekannt. Alle Ureinwohner der Kanaren glaubten fest an ein Leben nach dem Tod, sahen wie die Aborigines in Australien oder die Azteken in Lateinamerika ihr irdisches Dasein nur als Durchgangsstation. Ein Sterbender wurde von seinen Angehörigen aufgesucht, die sich von ihm verabschiedeten und gute Reise wünschten. So war es wichtigen den Körper nach dem Tod zu erhalten und zu mumifizieren, da er anderen Ortes wieder gebraucht würde. Je nach Rang wurde mehr oder weniger Aufwand betrieben, um den Leichnam zu mumifizieren. Das war Aufgabe spezieller Mumifizierer, die von der Familie beauftragt wurden. Die Technik der Mumifizierung ähnelte stark jener, die auch in Nordafrika angewandt wurde. Durch Einflössen von ätzenden Pflanzensäften aus Wolfsmilch Gewächsen wurden die Innereien des Leichnams aufgelöst. Die Toten wurden nicht wie bei den Ägyptern ausgenommen. Dann wurden die Toten in einem langen Prozess in der Sonne getrocknet und immer wieder mit Fett und ätherischen Ölen eingestrichen. Zurück blieb ein federleichter Körper, der Staub trocken war und so kaum noch Angriffspunkte für zersetzende Bakterien hatte. Nach dem Einnähen in Ziegenfellen erfolgte die Bestattung. Die ranghöchsten Guanchen wurden in hohen Felsenhöhlen beigesetzt, normale Mitglieder der Gemeinschaft z.B. in der kilometerlangen Lavaröhre Cueva del Viento, wo tausende Mumien gefunden wurden. Heute sind sie alle verschwunden. Nach der Conquista entdeckten Hirten sie als erstklassiges Brennmaterial, da federleicht und mit Fett und ätherischen Ölen eingerieben brannten sie wie Zunder. Als im 19. Jhd. der erste Tourismus aufkam, waren die Mumien begehrtes Souvenir bei Briten. In Santa Cruz de Teneriffa existierten sogar eigene Souvenir Shops, in denen sich der Tourist eine Mumie aussuchen konnte. Schon damals perfekter Kundenservice, wurde die Wunschmumie transportsicher verpackt und direkt dem Kunden nach Grossbritannien geschickt. Daher finden Erben heute tatsächlich immer wieder auf britischen Dachböden eine dieser Mumien, die sie meist für ägyptisch halten. Wer gut erhaltene Mumien "besichtigen" will, die auch von Mediziner auf ihre Todesumstände untersucht wurden, kann dies im El Museo Canario in Las Palmas de Gran Canaria machen. Der beste Ort, um sich auf Basis von Fakten über die Ureinwohner zu informieren.

Von einem reinen Sonnenkult war die Religion auf Gran Canaria und Teneriffa schon entfernt, deutlich weiter entwickelt. Die Pyramiden von Güímar auf Teneriffa, die man den Guanchen als rituelle Sonnenkult-Stätte unterjubelte, ein grosses Museum und Wissenszentrum rund herum errichtete, stellte sich kürzlich als peinlicher Irrtum heraus. Neueste Untersuchungen datieren sie auf das 19. Jhd. Mit den Guanchen haben sie so viel zu tun wie das Auditorio de Tenerife. Man schweigt. Tausende Touristen spazieren nach wie vor durch die Pyramiden. Ähnlich verhält es sich auch mit dem "ältesten Drachenbaum der Welt", der in Icod de los Vinos auf Teneriffa liegen sollte und auf 1.000 von manchen sogar auf 3.000 Jahre geschätzt wurde. Auch hier zeigte eine aktuelle Untersuchung, viel mehr als 300 Jahre wird er wohl nicht in die Waagschale werfen können. Die Pyramiden von Güímar und der Drachenbaum von Icod de los Vinos vielleicht einfach eine Idee des 19. Jhd., um den neuen Touristen aus Grossbritannien etwas Attraktion bieten zu können. Wer weiss.

Auf Fuerteventura fiel das religiöse Leben wohl deutlich einfacher aus und dürfte wie bei allen Urreligionen in einem Sonnenkult gelegen sein. Dafür sprechen die kultischen Handlung, die recht sicher auf dem Montaña Tindaya (400 m) stattgefunden haben. Opferstätten nahe des Gipfels, an denen wohl auch Ziegen, Käse und Milch geopfert wurde. Von besonderer Bedeutung muss auch bei den Majoreros und ihrem Kult die Wintersonnwende gewesen sein. Das Bangen aller Urvölker, ob die Sonne im Winter immer weiter nach Süden wandern würde, bis die Tage nur noch aus Nacht bestehen würden. Daher hatte die Bestimmung des Datums der Sonnenwende eine besondere rituelle Bedeutung, die Tage wurden genau beobachtet und drehte die Sonne in ihrer Ekliptik tatsächlich um, wurden die Tage wieder länger, war das ein Freudenfest, eine grosse Erleichterung. Im Malpais westlich des Montaña Tindaya findet sich eine kaum bekannte Peilstelle der Majoreros, zwei Steintürme, über die exakt bei Wintersonnwende der Schatten des Gipfels der aufgehenden Sonne in einer Linie fällt. Auf der östlichen Seite des Tindaya noch spektakulärer der Montaña de Enmedio (532 m). Eine Laune der Natur wollte es so, dass genau um die Wintersonnwende der Schatten des Montaña de Enmedio bei Sonnenaufgang deckungsgleich über jenen des Montaña Tindaya wandert. Das musste eine göttliche Fügung sein und so versammelten sich zu dieser Zeit Majoreros, wie heute auch noch, am Gipfel des Montaña de Enmedio, um das Ereignis zu verfolgen.

Grosses Rätsel geben die über 120 Felsritzungen, Petroglyphen, auf dem Montaña Tindaya auf. In den Fels geritzte Füsse, podomorfos, wenn es denn wirklich Füsse sein sollten. Immer ident sind sie geritzt, viele von ihnen zu Sonnenereignissen oder zum Berg Teide (3.718 m) auf Teneriffa ausgerichtet, der vom Gipfel des Tindaya an klaren Tagen zu sehen ist, da nur 220 Km Luftlinie entfernt. Es muss für die Majoreros ein eigenartiger Anblick gewesen sein, wenn der höchste Berg Spaniens sich im Winter plötzlich mit weisser Spitze zeigte. Besonders dramatisch erscheint er auch im Winter in der untergehenden Sonne. Dann ist die Sonne so weit in den Süden gewandert, dass sie hinter Teneriffa im Meer versinkt und den Teide als Scherenschnitt an den Horizont zeichnet. Neben diesen Felsritzungen existieren unzählige weitere, die nur von Eingeweihten zu finden sind. Am Nachbarberg des Tindaya dem Montaña de la Muda (689 m), im Zentralmassiv im Parra Medina oder auch im Süden am Montaña Cardón. Viele dieser Ritzungen sind gegenständlich und wohl aus der Zeit der Conquista, zeigen sie doch z.B. Segelboote also etwas, das die Majoreros sehr erstaunt haben muss, da sie es noch nie gesehen hatten. Die Normannen musste auf die Majoreros wie Ausserirdische gewirkt haben, die mit "UFOs" anlandeten.

Ob Majoreros ihre Toten auch mumifizierten, ist nicht bekannt. Die Höhlen am markanten Berg Montaña Cardón, der den Majoreros im Süden als Kultberg diente, könnten als Grabkammern genutzt worden sein. Das ist jedoch reines Mutmassen. Die Höhlen wurde nach der Conquista von Hirten genutzt und wenn sie sich so verhielten, wie ihre Kollegen in Teneriffa, dann werden sie die Mumien, so sie denn existierten, auch als Feuermaterial genutzt haben. Generell ist Fuerteventura archäologisch kaum erforscht. Es ist die einzige kanarischen Hauptinsel, auf der noch keine einzige Grabung stattgefunden hat oder C14 Methode durchgeführt wurde. Die Einzige Grabung fand 2013 auf der Isla de Lobos statt. Sie legte die Purpur Erzeugung der Römer nur oberflächlich frei. Hier wurde eine C14 Altersbestimmung durchgeführt, welche die Funde eindeutig auf die Zeit der römischen Provinz Africa unter König Juba II. datieren. Zu einer weiteren Erforschung kam es nicht. Die Ausgrabung am Strand des Paso de la Orchilla liegt mit Wellblech überdeckt brach.

Traditionen auf Fuerteventura – ein lockeres Verhältnis zum Katholizismus.

Die Conquista und Missionierung.

Kurz nach der Kunde von der Eroberung Fuerteventuras begannen Franziskanermönche begeistert Geld zu sammeln, um das erste Kloster den Kanaren zu errichten, um dem wahren christlichen Glauben neue Schäfchen zuzuführen. Die Franziskaner waren recht begabt wie es schien und so kam eine atemberaubende Summe zustande. Der Gegenpapst Benedikt der XIII. genehmigte mit Erlass vom 1. April 1416 das Vorhaben auf Fuerteventura ein Kloster zu errichten, es sollte San Buenaventura genannt werden und sollte der Autorität des Bistums Sevilla und dem Schutz der Truppen von Sevilla unterstellt werden. Die beiden Franziskaner Mönche San Diego de Alcalá und Fray Juan de San Torcaz schifften sich mit einem wahren Schatz aus Golddukaten nach Fuerteventura ein und errichteten in Windeseile das Kloster San Buenaventura in Betancuria. Doch die Spenden sprudelten weiter, hatte man doch fixe Einnahmen, denn das Königreich Aragon spendete seine Einnahmen aus Eheschliessungen und anderen zeremoniellen und Verwaltungs-Akten den Franziskanern in Betancuria. So konnte das Kloster schon 1460 deutlich erweitert werden.

Die beiden Franziskaner Mönche San Diego de Alcalá und Fray Juan de San Torcaz erwiesen sich als wahre Menschenfreunde, die sehr geschickt im Missionieren waren. Im Gegensatz zu anderen Insel des Archipels lief sie auf Fuerteventura völlig unblutig ab. Alcalá und Torcaz erklärten den Majoreros die grossen Vorzüge ein Christ zu sein. Erstens würden sie dann als freie Bürger angesehen, zweitens dürfe man sie nicht mehr als Sklave fangen oder verkaufen, denn der Papst hatte festgelegt, dass dies keinem Christenmenschen widerfahren dürfe und drittens hatte man die Option Land zu erhalten, um es zu bestellen und Ziegen darauf zu halten. Solche Vorteile waren mehr als einleuchtend und so konvertierten die Majoreros praktisch begabt ohne zu zögern. Auch ihre beiden Könige Guize und Ayoze, denen Bronzestatuen am Morro Velosa gewidmet sind, traten zum Christentum über. Was man sich im Kopf so in Glaubenssachen dachte, war ja eine andere Geschichte. Die Majoreros erhielten daraufhin tatsächlich Land, nicht ganz selbstlos, irgendwer musste ja arbeiten. San Diego de Alcalá und Fray Juan de San Torcaz entpuppten sich gerade für die damalige Zeit als vorbildliche Christen. Sie pflegten Kranke, unterrichteten Majoreros und setzen sich für deren Rechte ein.

Auf den anderen Insel verlief das ganz anders. Vor allem in Teneriffa wurde eine harte Gangart an den Tag gelegt. Auch bedingt dadurch, dass die Guanchen Jahrzehnte erbitterten Widerstand geleistet hatten und den spanischen Eroberer verheerende Verluste zugefügt hatten. So zum Beispiel bei der Schlacht von Aguere im Mai 1494, das in der kastilischen Geschichte als Trauma des "Mantanza de Aguere" einging, also dem "Gemetzel von Aguere". Siegessicher landeten 1.500 spanische Infanteristen und 150 Reiter und dachten, sie würden nun Teneriffa gemütlich als Übermacht und modern bewaffnet einnehmen. In Aguere stellten sich Guanchen ohne jegliche Fernwaffen nur mit Knüppeln und Steinen bewaffnet den Kastiliern und fielen über sie in einer derartigen Todesverachtung her, dass die Spanier regelrecht geschockt waren. Nur 300 der 1.500 Infanteristen konnten sich allesamt verletzt in wilder Flucht zu den Schiffen retten, nur 60 Reiter schafften es. Panisch verliessen sie die Insel. Mit einer neuen Übermacht zurückkehrend fiel die Rache schrecklich aus. Tausende Frauen und Kinder wurden massakriert, zur Abschreckung liegen gelassen, Seuchen breiteten sich daher aus und als die Guanchen aufgaben, waren wohl die Hälfte der 30.000 Ureinwohner tot. Wer sich nicht unterwarf und konvertierte, wurde im besten Fall als Sklave nach Südspanien oder eine andere Insel des Archipels gebracht. Jene, die sich unterwarfen und taufen liessen, musste erst noch 16 Jahre für einen Dienstherren arbeiten, um als frei zu gelten. Je nach Insel können bei 60-70% der Bewohner noch Gene der Ureinwohner nachgewiesen werden und so tragen selbst junge Menschen auf Teneriffa die Geschichte vom "Mantanza de Aguere" noch mit grossem Stolz auf ihren Lippen.

Traditionen auf Fuerteventura – ein lockeres Verhältnis zum Katholizismus.

Religion heute – Katholizismus light.

Für den Mitteleuropäer ist es oft überraschend, wie tief die katholische Kirche auch heute noch in der spanischen Gesellschaft verankert ist. Unumstösslich steht sie da, obwohl sie sich nicht gerade mit dem Kampf um christliche Werte hervorgetan hat. In der Zeit der brutalen Militärdiktatur von General Primo de Riviera und General Francisco Franco, rechte Hand des Terrorregimes und der Grossgrundbesitzer. Und auch in Lateinamerika und den Kanaren ist sie integraler Bestandteil des Lebens, obwohl Teil der Conquista und Unterdrückung. Waren 2017 in Spanien 73,1% der Bevölkerung römisch-katholisch waren dies in Deutschland nur 28,2%. Auf den Kanaren war der Anteil 2017 sogar 85%. Ein echter Canario ist einfach römisch-katholisch, ein Kirchenaustritt eines Familienmitgliedes käme einer Krise in der ganzen Grossfamilie gleich. Hochwürden immer noch die Instanz in der Gemeinde, die wöchentliche Messe nach wie vor gut besucht und an speziellen Festtagen brechend voll. Über leere Kirchen muss sich kein Pfarrer sorgen, ganz im Gegenteil, die Pfarren haben zu wenige Geistliche. So haben die Gemeindepriester in grösseren Gemeinden Fuerteventuras eine mächtige Aufgabe zu stemmen, eilen sie doch von Kirche zu Kirche, denn mit lediglich einer Handvoll Ausnahmen wird in jeder Gemeindekirche oder Kapelle Fuerteventuras mindestens eine Messe pro Woche gelesen. Kein Schäfchen wird zurück gelassen. Und ist der Kirchenbesuch bei der jungen Generation nicht mehr unbedingt am Wochenplan, steht der Glaube ausser Diskussion. Zu Glauben ist für die junge Generation von Fuerteventura so selbstverständlich wie zur Schule zu gehen. Das in Frage zu stellen käme einer Sünde gleich.

Nicht nur die kanarische Sprache und der Karneval ist auf dem kanarischen Archipel sehr von Lateinamerika beeinflusst, auch die Art seinen Glauben auszuleben. Gerade zur Kirchweih, wenn die Messe und Prozession zu Ehren der Schutzheiligen stattfindet, zeigt sich dies. Die Messe kurz und übersichtlich, meist mit Musik, gefolgt von einer Prozession, die von einer klassischen Volksmusikgruppe in Tracht mit Gitarren und Sängern begleitet wird. Laufend hält der Zug an, Selfies mit der Madonna werden geschossen, dem Alkohol wird heftig zugesprochen. Fröhlich und mit lauter Musik geht es durch den Ort und wenn Hochwürden den Zug stoppt, schreien alle Teilnehmer der Prozession dreimal ¡viva! unter Hinzufügung des Namens der Heiligen. Ist dies alles absolviert, folgt eine Woche Fiesta. Besonders die Majoreros haben auf konservativeren Inseln wie Teneriffa einen zweifelhaften Ruf in Sachen Glauben. Es wird ihnen unterstellt Messe und Prozession nur abzuhalten, um dann eine Woche feiern zu können. Ganz so ist es nicht aber völlig von der Hand ist es auch nicht zu weisen. Der geübte Tiroler Katholik wird von einer derartigen Kirchweih schockiert sein. Kein ewiges nicht enden wollendes aufstehen, hinsetzen, knien während der Messe und bei der Prozession kein Messdiener, der mit dem Weihrauch herumschwenkt sondern viel Musik. Wie gänzlich anders es sich anfühlt katholisch auf Fuerteventura zu sein, zeigt z.B. die Wallfahrt Virgen de la Peña. Lebenslust und viel Musik. Katholisch zu sein, ist einfach integraler Bestandteil eines Majoreros. Auf einer Insel, auf der man nur in einer starken Gemeinschaft überleben konnte brauchte und braucht es auch heute noch einen Kit, der über allem, allen kleinen Tageszwistigkeiten steht und die Gemeinschaft als Ganzes felsenfest überlebensfähig zusammen hält.

Traditionen auf Fuerteventura – ein lockeres Verhältnis zum Katholizismus.

El Cotillo – Fiesta Virgen del Buen Viaje.

Kult Fiesta des kanarischen Archipels.

El Cotillo – Fiesta Virgen del Buen Viaje.

Die Fiesta Virgen del Buen Viaje in El Cotillo ist auf den Kanaren Kult. Jeder Jugendliche muss sie einmal besucht haben. Meist ist es die erste Reise, die alleine in einer Gruppe von Freunden unternommen wird. Denn in El Cotillo wird eine gute Woche durchgefeiert. Die Tage werden an den herrlichen Sandstränden oder in der Lagune verbracht, nachts wird gefeiert.

Die Fiesta Virgen del Buen Viaje hat natürlich eine religiöse Basis. Traditionell bitten die Fischer um ein sicheres Jahr auf See und reichen Fang. Messe, Prozession, Nachtprozession die ganze religiöse Palette findet statt. Dazu ein umfangreiches Programm wie ein bola canaria Tournier, die Jugend spielt Beach Volleyball und die Trommler, die "tamborileros" dürfen natürlich nicht fehlen, die durch die Strassen ziehen und den aller Ortes Feierenden mit lateinamerikanischen Rhythmen einheizen. Und das bei August Temperaturen nicht selten an die 40 Grad.

Insider Tipp

Nachwallfahrt – Romería Virgen de la Peña.

Ein ganz besonderes Ereignis ist die Pilgerschaft und Nachtprozession um die Virgen de la Peña, die auch Canarios anderer Inseln anzieht. Ist doch die Virgen de la Peña das älteste christliche Symbol des gesamten kanarischen Archipels. Sternförmig pilgern Gruppen aus allen Teilen von Fuerteventura nach Antigua wo man sich vereint und zur Nachtprozession nach Vega de Río Palmas aufbricht. Ein wahres Erlebnis.

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