Ultrarunning, Trailrunning auf Fuerteventura.

4 Real Runners – einsame Tracks in grandioser Landschaft.

Laufen kann man überall. Mit Ultrarunning und ambitioniertem Trailrunning sieht es da schon anders aus. Besonders für Ersteres ist Fuerteventura gerade zu die Destination. Und so werden immer mehr Athleten dieser Sportart auf Fuerteventura gesichtet, die mit durch optimiertem High-tech Equipment laufend unterwegs sind.

Fuerteventura, 70% des Strassennetzes nicht asphaltiert, abseits der drei Touristenspots einsam. Das Paradies für jene, die sich dem Langstreckenlauf verschrieben haben. Keine Autos, die dem Läufer gefährlich werden könnten, keine nervigen Rundkurse, ausrauben will den Läufer auch niemand. Der Sportler ist für sich, mit der Natur, mit seinen Gedanken, mit seinem Sport, der Untergrund nicht hart aber gut zu laufen, alles das, was sich ein Laufenthusiast eben so wünscht. Das ist Fuerteventura.

Täglich kann zu einem neuen Streckenlauf aufgebrochen werden. Immer anders, erlebnisreich und wenn einwenig geplant wird auch zu Zielen, von denen es leicht und schnell zum Startpunkt mit dem modernen Busnetz zurück geht. Und sollte einmal etwas passieren, denn Verletzungen gehören zu jedem ambitionierten Sport dazu, das Mobilfunknetz ist flächendeckend und so gut, das jede deutsche Region vor Neid erblassen würde. Seit 2018 ist auch ein Rettungshubschrauber am Airport El Matorral stationiert und muss nicht mehr aus Las Palmas de Gran Canaria angefordert werden.

Fuerteventura, eine Insel für echte Läufer, solche für die Laufsport Lifestyle bedeutet, Fitness für Geist und Körper.

Trailrunning auf Fuerteventura.

Beste Zeit.

Alles, was nicht gerade Wintersport ist, lässt sich auf Fuerteventura mehr oder weniger gut das ganze Jahr ausüben. Wind- und Kitesurfer die es können, schätzen den täglichen brutalen Wind des Juli und August. Für Anfänger ist das nichts. Die schätzen die windärmeren Zeiten. Ebenso gibt es die Wellensaison. Ausserhalb der Wind- oder Wellensaison ist jegliches Surfen aber auch möglich. Für Anfänger sogar viel besser.

So ist es auch beim Laufen. Wer sich auf einen Ultramarathon in der Sahara vorbereiten will, der sollte im August zum Trainieren kommen, denn dann ist es brutal und Hobbysportler fallen da schon mal gerne um. Für die ist Herbst, Winter, Frühling ganz ideal. Für Radfahrer gilt ähnliches.

Eine ideale Zeit gibt es nur unter persönlichen Gesichtspunkten: Eigenes Leistungslevel, was mit dem Training bezweckt werden soll. Das im Hinterkopf sollte Temperatur sowie Sonne und vor allem auch die Windsituation bewertet werden. Dann findet jeder für sich selber heraus, was für ihn persönlich ideal ist.

Ressorts + Equipment.

Ressorts

Playitas Resort

Urbanización Las Playitas

35629 Las Playitas, Las Palmas

T: +34 928 86 04 00

Website

E-Mail

Oasis Papagayo Sport & Family

Calle Pedro y Guy Vandaele, 19

35660 La Oliva, Las Palmas

T: +34 902 810 120

Website

E-Mail


Equipment

Sein Equipment sollte der Sportler gut sortiert dabei haben. Ausser im Surfbereich, lassen sich auf Fuerteventura nicht wirklich hochwertige Sportartikel oder -geräte kaufen. Und wer auf grossem Fuss lebt, der findet ohnedies keine Laufschuhe. Schon bei Grösse 43 kommen die Geschäfte ins Schleudern. Da hilft nur mitbringen oder Las Palmas de Gran Canaria.

Anspruch – Levels.

Das der Hobbysportler in den meisten Ecke der Welt seinen gemütlichen Trainingslauf absolvieren kann, das ist klar und macht ja auch das Lauftraining so interessant. Besonders lohnend ist Fuerteventura aber für jene, die Ultraläufe trainieren, denn sie finden hervorragende Bedingungen. Entweder im flachen oder leicht kopierten Gelände und wer Höhenmeter machen will, nutzt die vielen Tracks im Zentralmassiv der Insel, mit optimal laufbaren, nie giftigen Steigungen.

70% des Strassennetzes ist auf Fuerteventura nicht asphaltiert. Das soll so bleiben, um die Ursprünglichkeit zu wahren. Der Verkehr spielt sich auf den Hauptverkehrsadern und um die wenigen Touristenspots ab. Ausserhalb jener ist es einsam. Endlose Pisten in einsamer Natur locken und wenn ein Auto auftaucht, ist es meist ein Ziegenbauer, der mit heruntergekurbeltem Fenster gemütlich im Pick-up unterwegs ist und freundlich grüsst. Wer Ultraläufe im Sinn hat, für den ist Fuerteventura geradezu perfekt und auch für alle anderen Cross Country Läufer, welche Weite und Einsamkeit schätzen. Und nicht zu vergessen, Fuerteventura ist absolut sicher. Im Outback überfallen zu werden, ist gänzlich ausgeschlossen. Bei anderen Laufdestinationen ist das oft ein heisses Thema.


Der Ort Las Playitas mit dem La Playitas Resort.

Trainingsressorts – professionell trainieren.

Las Playitas Resort – Oasis Papagayo Resort Corralejo.

Fuerteventura bietet dem ambitionierten Sportler zwei Trainingsressorts. Das eine ist das Oasis Papagayo Resort in Corralejo, das andere das Las Playitas Resort in Las Playitas. Ohne diskutieren zu müssen, das Las Playitas Resort ist das Mass, nicht nur auf Fuerteventura, es wird alljährlich zu einem der besten Trainingsressorts Europas gewählt. Besonders Triathleten lieben es, denn es gibt alles, nicht nur mächtiges Gym, olympisches Becken und alles andere, was halt so üblich ist, sondern auch eine grosse Bucht, in der Freiwasser-Schwimmen unter "realen Bedingungen" trainiert werden kann.

Das Oasis Papagayo Resort auch nicht schlecht. Alles einwenig kleiner und nicht so komplett und auch dicke britische Familien urlauben dort genauso wie ambitionierte Sportler. Der Leistungsspirit und die Sporteuphorie lebt aber in Las Playitas.

Insider Tipp

Auf und ab – Aussichtsorgie am Höhentrail.

Vom Morro Velosa (662 m) zieht sich ein Höhenkamm nach Süden zum höchsten Berg des Höhenzuges, dem Morro Janana (671 m), der über dem Parra Medina und Vega de Río Palmas thront. Immer entlang des Bergkamms führt ein Weg, der laufend wechselnd gute Pfadspur dann wieder Karrenweg ist. Das permanente Auf und Ab ein perfektes Cardio-Training, die Aussichten traumhaft, den Pass Degollada de la Villa (478 m) passierend öffen sich schöne Ausblicke auf Betancuria. Dann wird es noch einmal richtig hart. Der kurze Anstieg zum Etappenziel Morro Janana (671 m), fordert dem Läufer alles ab. Der Gipfel ist zwar unschön mit einer (notwendigen) Sendeanlage bebaut, aber die fällt nich weiter auf, wenn die traumhafte Aussicht weit über die Insel genossen wird. Der Tipp nichts für reine Hobbyläufer. Ambitioniert sollte der Läufer sein und nicht nur im Geiste. Ein fulminanter Trail in Bezug auf Erlebnis und Trainingswert.

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