Mirador de Vallebrón y Fuente la Palma – herrlicher Blick auf den Montaña Tindaya.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Der Mirador de Vallebrón y Fuente la Palma ist ein Aussichtsbalkon. Er wurde angelegt, um einen phänomenalen Ausblick auf den heiligen Berg Montaña Sagrada Tindaya geniessen zu können. Das gelang. Mit seinen 340 m auf der kleinen Passhöhe hat er die optimale Höhe, um zum Gipfel des Tindaya, der 400,5 m misst, hinüber zu blicken. Dahinter öffnet sich die lange, gerade Westküste Tindayas, mit ihren schönen und einsamen Stränden.

Der vollständige Name des Ortes "Mirador de Vallebrón y Fuente la Palma" weisst auf den Wasserreichtum des Montaña de la Muda (689 m) hin. Er versorgt zu drei Seiten Gemeinden mit Wasser: La Matilla, Tindaya und Vallebrón. Eine schöne Finca östlich des Aussichtspunktes lässt nach der Regenzeit, wenn dort alles intensiv grün wird, Erinnerungen an Kuba wach werden.

Richtung La Matilla liegen die Fuentes Chupadero, zu denen von La Matilla aus eine nette kleine Wanderung führt. Theoretisch lassen sie sich, wie auch der Gipfel des Montaña de la Muda (689 m), vom Mirador de Vallebrón erreichen. Da weglos, sollte man aber einen ortskundigen Führer dabei haben und auch darauf gefasst sein, einwenig in Blockfels, wenn auch recht unschwierig, zu klettern. Die Herausforderung ist das extrem brüchige Vulkangestein. 

Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras: Vallebrón – Mirador de Vallebrón y Fuente la Palma

Für wen lohnt der Besuch?

Der Besuch lohnt für Fans des heiligen Berges Tindaya, die ein schönes Foto vom Montaña Sagrada Tindaya, ohne störende Stromkabel, die leider überall in der Gegend chaotisch herumhängen, anfertigen wollen. Das mit dem Licht ist nicht so einfach. Morgens nehmen der Montaña de la Muda (689 m) und der Montaña de Enmedio (532 m) das Licht, mittags steht die Sonne so hoch, dass der schön profilierte Berg flach wirkt und ab nachmittags liegt er im Gegenlicht und ist ein dunkler Fleck. So eignet sich nur der "mittlere" Vormittag für ein gutes Bild. Ein Zeitfenster von gut einer Stunde. Mehr hat man nicht.

Infrastruktur.

Nicht atemberaubend aber alles das, was man für einen Ausflug in der Gegend kurzfristig brauchen könnte, ist in Tindaya zu bekommen. Einen kleinen Kreisslerladen, der schon unter Denkmalschutz stehen sollte, zwei Bars und ein gar nicht so schlechtes Restaurant bieten sich an. Ziegenkäse ab Hof gibt es auch. Angebot und Öffnungszeiten hier.

Schnell gefunden.

Der Mirador de Vallebrón ist nicht zu verfehlen. Von der FV-10, die von der Hauptstadt Puerto del Rosario bis an die Westküste führt und in El Cotillo endet, zweigt bei Tindaya nach Osten die FV-103 ab. Sie führt in drei Kehren steil zu einem Pass hinauf. Dort ist der Parkplatz des Mirador de Vallebrón. Von ihm geht es in fün Minuten über einen Fussweg noch etwas höher zum Mirador. Dort ist die Aussicht aber auch nicht anders als vom Parkplatz aus.


Embalse de los Molinos Tefía Fuerteventura.

Mehr entdecken in der Umgebung.

Embalse de los Molinos – auf Vogelpirsch am Staudamm.

Vorbei sind die Zeiten, als von florierender Landwirtschaft rund um den Embalse de los Molinos geträumt wurde. Irgendwann musste eingesehen werden, dass mit dem Staudamm wird nichts mehr. Erstens verlandete er binnen weniger Jahre egal wie intensiv ausgebaggert wurde und zweites ist das Wasser ziemlich salzig. Das wird einfach nichts.

1987 zog man sich aus der Affäre, in dem das Embalse de los Molinos zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Das freute Zugvögel und Ornithologen. Heute ist er Paradies für Birdwatcher, die Federación Ornitológica Canaria unterhält eine kleine Beobachtungsstation am Stausee.

So zeigt sich einmal wieder am Beispiel des Embalse de los Molinos: Aus einem grossen Blödsinn kann später doch noch etwas Sinnvolles werden.

Insider Tipp

Der ultimative Tindaya Blick – Montaña de Enmedio!

Der Blick auf den Ort Tindaya und den Montaña Tindaya (400,5 m) vom Mirador de Vallebrón ist zwar recht schön, aber wie immer im Leben heisst es sich anstrengen, für jene, die Besonderes wollen. Wer den Montaña de Enmedio (532 m), also den Berg "dazwischen", zwischen Montaña de la Muda (689 m) und Montaña de Tababaire (390 m), besteigt, bekommt das "Besondere".

Der Parkplatz vom Mirador de Vallebrón liegt auf 340 m der Gipfel des Montaña de Enmedio auf 532 m nördlich gegenüber dem Mirador de Vallebrón. Auch wenn der Berg von der Westseite etwas bedrohlich aussieht, über den Grat (weglos) ist jeder, der halbwegs sportlich ist, in 20 Minuten oben und schwindelfrei muss auch niemand sein. Von dort hat der Gipfelstürmer das ultimative Tindaya Erlebnis. Hier findet auch zur Wintersonnwend der spektakuläre Schattenwurf auf den Montaña Tindaya statt.

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