Baku Park – Kletterturm und Minigolf.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Der Baku Park wurde in den Zeiten des spanischen Baubooms konzipiert und errichtet, in denen Kredite im Überfluss am Markt waren und die Annahme herrschte, egal was gebaut wird, die Kunden werden schon kommen. Beim Baku Park ging das nicht auf, wie bei sovielen anderen Projekten auf Fuerteventura, die nun als Ruinen die Landschaft verschandeln.

Prinzipiell ist die Anlage recht ansprechend geplant. Ein grüner Park in der sonst vorherrschenden Wüstenlandschaft kann schon ein Magnet sein. Promenieren mit Attraktionen und Sportmöglichkeiten, Lilliput Bahn für die Kids, Minigolf, Tennisplatz, Gastronomie, Karussell, wilde Tiere und mehr standen am Plan. Nur alles das, kann der Urlauber auch zu Hause machen und dafür reist er nicht nach Fuerteventura. Welcher Urlauber möchte schon mit der Lilliput Bahn fahren, wenn in Sichtweite das grösste Sanddünenfeld Europas wartet, samt kilometerlanger Strände aus weissem Sand nebst türkisfarbenem Wasser. Da hat der Tourist anderes im Sinn und wenn schon Park, dann Wasserpark oder der Oasis Park im Süden.

So ist der Grossteil des Parks in einem ruinenhaften Zustand  und träumt vor sich hin. Der Minigolfplatz hält sich über Wasser, der Tennisplatz wird von Einheimischen genutzt so wie der schöne Kletterturm, den ein Verein intensiv beklettert. Seit vier Jahren gibt es einen "Luftpark" Namens "Guayo Parque" unterhalb des Acua Waterpark, in dem Kinder herumtollen können.

Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras: Corralejo – Bakupark

Für wen lohnt der Besuch?

Der Baku Park lohnt sich genau für zwei Personengruppen. Das sind zum einen Sportkletterer, die einmal einen ordentlichen Kletterturm im Freien bei herrlichem Wetter und stahlblauen Himmel als Sportgerät nutzen wollen. Die andere Gruppe sind Eltern mit Kindern bis rund 10 Jahren, die ihre Kinder in Luftburgen so richtig austoben lassen wollen, damit sie am Abend schön müde sind. So haben unter dem Strich alle etwas vom Besuch des sogenannten "Guayo Parque".

Infrastruktur.

Im Baku Park ist keine nennenswerte Infrastruktur zu finden. Der Minigolfplatz bietet ein kleines Café, im "Guayo Parque" gibt es eine improvisierte Imbissbude, an der sich die Eltern bei einem Drink die Zeit vertreiben können, bis sich ihre Kids ausgetobt haben.

Den restlichen Bedarf, den der Besucher haben könnte, decken unzählige Bars, Restaurants, Cafés ab, die sich die Hauptstrasse Avenida Nuestra Señore del Carmen zwei Kilometer lang aneinander reihen. Die Strasse beginnt exakt am "Guayo Parque".

Schnell gefunden.

Der Baku Park ist nicht zu übersehen. Er beginnt genau am Kreisverkehr im Süden der Avn. Nuestra Señora del Carmen und zieht sich die Strasse 700 Meter linker Hand nach Süden bis zu jenem Kreisverkehr, an dem die FV-1, die neue Inselautobahn beginnt. Von Hier geht es auch nach Puerto del Rosario, La Oliva, TindayaLajares, Villaverde und El Cotillo. Mit dem Bus ist der Baku Park über die Linie 6 und 8 zu erreichen.


Öffnungszeiten Guayo Parque:

  • Mo+Mi+Do: 15:00-20:00.

  • Di: 11:00-20:00.

  • Fr: 11:00-21:00.

  • Sa+So: 12:00-21:00.


Dunas El Jable Corralejo Fuerteventura.

Mehr entdecken in der Umgebung.

El Jable – das grösste Wanderdünen Gebiet Europas.

El Jable ist das grösste Wanderdünen Gebiet Europas. Mit seinen verbliebenen 18 km2, ist es auch deutlich grösser als jenes auf Gran Canaria bei Maspalomas. Das Wort "jable" findet sich öfter auf Fuerteventura. Er stammt aus der Zeit der normannischen Eroberer und ist vom Wort "sable" für "Sand" aus dem Französischen ins Spanische abgeleitet. El Jable ist ein Wanderdünengebiet. Es verändert jeden Tag seine Form.

Besonders am frühen Morgen, wenn die Luft klar, der Himmel blau ist und das Streiflicht der Sonne aus dem Westen die Dünen anleuchtet, ist es besonders schön in dem streng geschützten Naturschutzgebiet zu wandern. Schon einige Kilometer gehen an die Kondition. Der Sand ist weich und tief und 20 Meter hohe Dünen sind keine Seltenheit, von der eine nach der anderen folgt.

Insider Tipp

An echten Felsen klettern – im Vega de Río Palmas.

Das Klettern am Kletterturm im Baku Park Corralejo ist zwar keine schlechte Sache, aber an echtem Fels mit atemberaubender Kulisse ist es doch schöner. Auch das bietet Fuerteventura, wenn es auch wenige kennen.

Im Barranco bei Vega de Río Palmas, im "Palmental", liegt eine interessante Ecken, um zu klettern. Zum Beispiel an den südseitigen Felsen des Mal Paso, dort wo sich die Schlucht zu glatten Felsen verengt. Sie liegen gegenüber der kleinen Ermita zu Ehren der Virgen del Peña. Am Wochenende werden an den südlichen Flanken des Mal Paso immer wieder Locals gesichtet. Unter der Woche ist es dort einsam.

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