Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria – die Kirche der ehemaligen Garnisonsstadt.

Mudéjarstil und Rokoko geben sich die Hand.

Die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria ist wie die meisten Kirchen auf Fuerteventura nicht sehr alt. Einzige Ausnahme bildet die Kathedrale Santa María in Betancuria. Die Nuestra Señora de la Candelaria wurde Anfang des 18. Jhd. errichtet. Ein genaues Jahr, in dem der Bau begonnen wurde, ist nicht mehr dokumentiert. Es wird aber um 1708 gewesen sein, als La Oliva zur Regimentsstadt erklärt wurde und unzählige Bauarbeiten begannen. Ausgeführt ist die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria im Mudéjarstil, einem arabischen Stil, den die Mudéjares auf die iberische Halbinsel brachten. Sie durften nach der christlichen Reconquista in Spanien bleiben und ihren Glauben frei ausüben. Im Mudéjarstil ist zum Beispiel die Synagoge, heute Kirche Santa María la Blanca, in Toldeo ausgeführt. Andere schöne Beispiele sind in Zamora, Teruel oder Alagón auf der Peninsula zu finden. Auch nach Sardinien gelangte der Stil durch die Katalanen.

Der Kirchturm der Nuestra Señora de la Candelaria wird oft als Wehrturm mit Ausguck beschrieben. Das er tatsächlich so genutzt wurde, ist recht unwahrscheinlich. Im 18. Jhd. ging die Zeit der britischen und nordafrikanischen Seeräuber zu Ende. Schon der zur gleichen Zeit im Jahr 1700 errichtete Wehrturm Torre de El Tostón in El Cotillo, kam nicht mehr zum Einsatz. Der letzte Überfall britischer Korsaren fand 1740 in Gran Tarajal bzw. Tuineje statt. Wenig erfolgreich. Der Insel Oberste schlug die Korsaren in der Schlacht von Tamasite vernichtende mit einem kleinen aus Bauern zusammengewürfelten Heer. Sie nutzen ihre Kamela als lebende Schutzschilde. An die Schlacht erinnernt jedes Jahr ein zweitägiges Historienspektakel.

Übrigens sagte sich La Oliva sofort, 3 Jahre nach dem es Garnisonsstadt wurde, 1711 von der Gemeinde Betancuria los. Betancuria, die erste Hauptstadt des kanarischen Archipels. Mit der Abspaltung begann der Niedergang. 1834 löste Antigua Betancuria als Hauptstadt ab. Dort konnte man sich nicht lange freuen, denn schon 1860 wurde Puerto Cabras, das heutige Puerto del Rosario Inselhauptstadt und stieg zum wichtigsten Hafen auf.

Es begann mit der Ermita de Nuestra Señora del Rosario.

Oft zu finden ist eine Datierung der Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria auf das 17. Jhd. Das hat damit zu tun, dass einige Autoren sie mit der Ermita de Nuestra Señora del Rosario verwechseln, die am gegenüberliegenden Hügel Richtung Tindaya, auf der Rosa Blanca, errichtet wurde und bis in das 19. Jhd. hinein bestand. Rosa Blanca, die fruchtbare Ebene unterhalb der Quelle Fuente de Tababaire. Die Ermita de Nuestra Señora del Rosario war eine der ältesten auf Fuerteventura. Die Einsiedelei liess der Gouverneur Lanzarotes und Fuerteventuras, Luis de León Sanabria y Cabrera und seine Frau Catalina Luzardo de León Sanabria um 1600 errichten. Es war ein einfaches Gebäude, das eine Madonnenstatue, die Nuestra Señora del Rosario, die Liebe Frau vom Rosenkranz, als wichtiges Symbol aufbewahrte. Als die Kirche Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria in La Oliva fertig gestellt war, verlor die Einsiedelei ihre Bedeutung und war bereits Ende des 18. Jhd. stark verfallen. Den Todesstoss versetze der Einsiedelei der Prälat von La Oliva, Prelado Verdugo, der die Überführung der Statue von der Ermita in die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria von La Oliva forderte. 1830 wird die Ermita das letzte Mal erwähnt und verschwand dann. Es traf sie wohl das Schicksal vieler aufgegebener Bauten, wie selbst das Kloster in Betancuria. Landwirte machten aus ihr einen Steinbruch ist anzunehmen. Bis 2015 erinnerte noch ein Holzkreuz auf einem Steinsockel an die Ermita. Dieses ist mittlerweile auch verschwunden. Der Steinsockel ist geblieben und kaum jemand ist bereits jetzt die Ermita de Nuestra Señora del Rosario noch ein Begriff.

Das Erbe der Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria.

Die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria in La Oliva wartet mit einigen Kunstschätzen auf. Schön sind ihre Elemente, die dem Mudéjarstil in einer elleganten Holz-Dachkonstruktion folgen und den kunstvollen Steinmetzarbeiten am Portal. Die Steinmetze dürften sich bei ihren Ornamenten an lateinamerikanischen Vorlagen gehalten haben, wie dies auch sehr schön beim Portal der Kirche Nuestra Señora de la Regla in Pájara zu sehen ist. Die grössten bildlichen Kunstschätze sind die Altarbilder und die Bilder an der Wand des Westschiffs. Die Altarbilder wurde vom kanarischen Maler Juan de Miranda Cejas (* 1723, Las Palmas de Gran Canaria – † 1805, Santa Cruz de Tenerife), dem bedeutendsten Rokoko Künstlers der Kanaren, der die Bilder im Auftrag des Gouverneurs Luis de León Sanabria y Cabrera anfertigte, geschaffen. Sie entstanden in der Kirche von La Oliva. Sie thematisieren einen Marienaltar und die vier Evangelisten. Während der langen Tätigkeit vor Ort, entstand zwischen Miranda Cejas und der Gouverneursfamilie eine enge Freundschaft. Der zweite bildliche Zyklus an der Wand des Westschiffs ist vom Barrock Meister Juan Ventura de Miranda Sejas y Guerra (* 1723, Gran Canaria – † 1805, Teneriffa) ausgeführt und wurde samt Kanzel von Julián Leal Sicilia, dem Erbauer der Casa del Inglés gegenüber der Kirche, gestiftet. Der Meister Juan Ventura fertigte das Gemälde in der Casa del Inglés, also gleich gegenüber der Kirche, an.

Der Boden der Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria ist mit Natursteinen der Insel ausgeführt, das Dach eine Holzkonstruktion im kunstvollen Mudéjarstil. Im Gegensatz zu einer Steinkonstruktion galt ein Holzdach als wahrer Luxus, denn Holz musste importiert werden und wurde in der Regel aus Madeira über den Hafen von Corralejo geliefert. Der Gouverneur Luis de León Sanabria y Cabrera griff also ordentlich in die Tasche. Das dürfte ihm nicht schwer gefallen sein. Wie Archive in Las Palmas dokumentieren, dürfte er eifrig im Sklavenhandel mit Nordafrika tätig gewesen sein.

Auf Fuerteventura selbst sprudelte das Geld nie so reich wie in Teneriffa oder Gran Canaria durch Wein, Rum, Zuckerrohr, Bananen, Zitrusfrüchte und mehr. Geld war immer knapp und wurde mehr für den einfachen Alltag, zum Überleben benötigt. Auch heute ist das noch so. So verfiel auch die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria und war in den 1990iger in einem baufälligen Zustand. 1993 wurde sie zum Kulturdenkmal erklärt und in Stand gesetzt. Nun erstrahlt sie in neuem Glanz und ist am Tag ihrer Schutzheiligen, der Nuestra Señora de la Candelaria, also genau vierzig Tage nach Weihnachten am 2. Februar des Jahres zu Mariä Lichtmess, bis auf den letzten Platz gefüllt. Eine Messe, Prozession findet statt und wie das in Spanien üblich ist, nach einem Tag der Messe und Prozession wird eine mehrtägige Fiesta gefeiert. Am Kirchplatz wird getanzt, Musik gemacht, die üblichen Imbissbuden sind vor Ort, bunte Fahnen sind gespannt und die ganze Gegend ist bis spät nachts auf Achse.

Von Ostung keine Spur – die eigenartige Ausrichtung des Hauptschiffs.

Dem aufmerksamen Besucher wird auffallen, dass die Hauptachse der Kirche nicht geostet ist, also der Altar und Chor im Osten liegt, dort, wo die Sonne aufgeht. Das ist die übliche christliche Bauweise. Doch es gibt auch abweichende Ostungen, die auch im frühen Mittelalter für Baumeister kein Problem darstellten. War eine Kirche einem Heiligen gewidmet, wurde sie so geostet, dass am Tag des Heiligen durch die Apsis das Licht der Sonne auf Altar und Chor fiel. Doch auch bei Mariä Lichtmess keine Spur in der Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria davon. Wird eine Karte zur Hand genommen und ein Lineal über die Hauptachse der Kirche gelegt, führt dies geradewegs zum Kreuz der ehemaligen Ermita de Nuestra Señora del Rosario in der Rosa Blanca. Auch das ist nicht ungewöhnlich, denn vor fast jeder spanischen Kirche findet sich dies, in El Cotillo, in Lajares, La Matilla usw., denn es symbolisiert den Kalvarienberg, die Leiden Christi. Spannend ist aber, das auf der Linie Hauptachse des Kirchenschiffs, Kreuz der Ermita exakt der Gipfel des heiligen Berges Montaña Tindaya zu liegen kommt.

Alles nur Zufall oder ein Zeichen an die Majoreros, wo nun der wahre Glaube sitzt? Wer aus dem Kirchenschiff durch das Portal ins Freie tritt, blickt auf das Kreuz der Ermita, dahinter erhebt sich der Gipfel des Montaña Tindaya. Spannendes Thema. Beantworten können das wohl nur die päpstlichen Archive in Rom, auch heute noch der beste Geheimdienst der Welt. Jeder katholische Pfarrer weltweit muss alljährlich einen genauen Bericht über seine Gemeinde verfassen, über geistliches und weltliches das vorfiel und das wird im Vatikan dann auf ewig archiviert. Wer also wissen möchte, warum die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria genau so liegt und nich geostet wurde, wird das ganz bestimmt in den Archiven finden. Die Kanaren waren eines der wichtigsten Missionierungsgebiete der damaligen Zeit und der Bau einer derart bedeutenden Kirche wurde mit Sicherheit akribisch nach Rom berichtet.
 

Sehenswürdigkeiten Fuerteventuras: La Oliva – Nuestra Señora de la Candelaria

Für wen lohnt der Besuch?

Die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria ist keine Kirche, die den Besucher mit ihrer Pracht erschlägt, mit Superlativen sprachlos macht. Der Besucher ist nicht in Siena, Rom oder Florenz. Hier ist Fuerteventura, eine Insel, die noch in den 1970iger Entwicklungsland war und zu Zeiten des Kirchbaus gerade einmal 6 tsd. Menschen, mehr oder weniger freiwillig, ein zu Hause im Atlantik gab.

So ist das, was auf Fuerteventura zu sehe ist, zu bewerten. Es ist für jene, die genauer hinsehen und jene die verstehen, dass mit den Normannen, die hier ihren Fuss auf die Insel setzten und Columbus, der sich wenige Jahre später vom Archipel aufmachte, die Neue Welt zu entdecken, nicht nur Europa sondern die ganze Welt verändert wurde. Wer das alles versteht und genauer hinsieht, für den wird auch die einfache Kirche in La Oliva, die Rokoko Barrock Mudéjares Kirche, eine Bereicherung sein. Auf Fuerteventura liegt vieles etwas tiefer versteckt wie auch die Schönheit der Natur. Alles fordert mehr Aufmerksamkeit und Interesse, ist nicht grell und reisserrisch. Fuerteventura ist eine wilde und zugleich schüchterne Schönheit, die sich nicht aufdrängt.

Infrastruktur.

Im einfachen Kiosk  La Oliva kann am Kirchplatz ein guter Café getrunken und ein Häppchen gegessen werden. Es ist der Treffpunkt der Einheimischen, die etwas am "Amt" zu tun haben, welches gegenüber liegt, ins Gesundheitszentrum müssen oder aufs Sozialamt. Man ist also hauptsächlich unter Einheimischen, die intensiv Dinge zu besprechen haben. Wer einmal einen echten "potaje canario" für 3,50 Euro essen will, der sollte die Bar La Oliva nicht verpassen.

Wer gehobenere Ansprüche hat, der wird in Villaverde, Lajares und El Cotillo bestens bedient. Alles mit dem Auto in wenigen Minuten zu erreichen, auch mit dem Bus, Villaverde auch zu Fuss.

Schnell gefunden.

Unmöglich, die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria nicht zu finden. Sie ist La Oliva. Nicht die Casa de los Coroneles oder das einzige öffentliche Hallenbad Fuerteventuras, das derzeit in Betrieb ist, dominieren La Oliva sondern die frei stehende doch recht beeindruckende Kirche. Man fährt in den Ort La Oliva und steht vor ihr. Selbstredent, das auch der Bus der Linie 7 und 8 direkt an der Kirche hält.

Öffnungszeiten:

  • Di: 10:00–15:00 + 16:00–18:00

  • Fr: 10:00–15:00

  • Sa: 10:00–14:00

  • Mo, Mi, Do, So geschlossen

Messen:

  • Jeden Mittwoch 18:00

  • Jeden Sonntag 12:30

Kirchweih, Prozession + Fiesta:


Aussichtspunkt auf La Oliva und den Montaña Sagrada Tindaya.

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Aussichtspunkt – La Oliva und den Montaña Sagrada Tindaya.

Bewusst oder nicht spielt der Montaña Tindaya und die Ermita de Nuestra Señora del Rosario für die Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria und den Ort La Oliva eine gewisse Rolle. Das alles kann man sich von oben ansehen. Wer ein Auto hat, ist in wenigen Minuten am Mirador de Vallebron und am Mirador de Fuente Tababaire.

Vom Mirador de Vallebron bietet sich ein herrlicher Blick auf den Montaña Tindaya. Schöner ist er nur noch vom gegenüberliegenden Montaña de Enmedio zu sehen. Vom Mirador de Fuente Tababaire hat der Besucher einen grandiosen Ausblick auf die furchtbare Ebene um die Rosa Blanca, dort, wo einst die Ermita de Nuestra Señora del Rosario stand, die Iglesia Nuestra Señora de la Candeleria und die Casa de Los Coroneles.

Nach dem Besuch von La Oliva der Kirche und das Eintauchen in die Geschichte der ehemaligen Garnisonsstadt, ist der Ausblick über die Ebene, den Ort und seine Bauwerke besonders interessant.

Insider Tipp

2. Februar Mariä Lichtmess – Kirchweih in La Oliva, danach Fiesta!

Mariä Lichtmess, in Spanien La Candeleria, vierzig Tage nach Weihnachten am 2. Februar eines jeden Jahres. Unter Katholiken ist das ein besonderer Tag. In Spanien, ein Land, in dem 95% der Bevölkerung Katholiken sind und ein Kirchenaustritt immer noch dem Fegefeuer gleich kommt, ein besonders hoher Festtag und in La Oliva nochmal mehr als das, denn es ist Kirchweih in der Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria.

Die Kirche ist bis auf den letzten Platz voll. Wer nicht früh kommt, muss stehen. Traditionell hält jeder Besucher eine brennende Kerze in der Hand. Wer die Messe besucht und keine Kerze mitgebracht  hat, erhält sofort eine solche von einer der vielen emsigen Damen, die darüber wachen, das auch absolut niemand ohne brennende Kerze dem Gottestdienst folgen muss. Danach ist Prozession durch La Oliva und ist das erledigt, beginnt eine mehrtägige Fiesta. Die Bevölkerung Fuerteventuras hat auf den Kanaren in Bezug auf ihren Glauben keinen makellosen Ruf. Es wird behauptet, Messen und Prozessionen würden nur veranstaltet, um danach eine Woche Fiesta feiern zu können und nicht arbeiten zu müssen. So ganz an den Haaren herbeigezogen ist das nicht. Am besten einfach einmal mitfeiern und sich selbst ein Bild machen.

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