Pozo Negro – Quellen am Fuss des Malpais Grande.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Pozo Negro ist ein kleiner Fischerort an einer mächtigen, seichten und ruhigen Bucht an der Ostküste Fuerteventuras. Pozo Negro heisst eigentlich "Casas de Pozo Negro", ist also verwaltungstechnisch gar keine Ortschaft, sondern einfach eine Ansiedlung von Häusern, die zur Gemeinde Tuineje gehört. Wer seine Residencia an den Casas de Pozo Negro hat, zählt zum Ort Juan Gopar mit 454 Einwohnern. Der Name "Pozo Negro", unter dem der Ort seit Jahrhunderten bekannt ist, kann einiges bedeuten, je nachdem, wie er interpretiert wird. Spanisch ist da nicht eindeutig. So ist eine "pozo negro" zum Beispiel eine "Fäkaliengrube" oder es kann auch schwarzer Brunnen bedeuten. Letzteres ist wohl der Stamm der Ortsbezeichnung, denn in der nördlichen Bucht von Pozo Negro wurden Reste eines alten Brunnens gefunden. Das Gestein um Pozo Negro ist tiefschwarze Lava, also "negro".

Pozo Negro ist erstaunlich wasserreich. Daher siedelten auch schon Ureinwohner einige Kilometer landeinwärts in der Poblado de La Atalayita. Wahrscheinlich hatte die grosse ruhige Bucht von Pozo Negro bereits kurz nach der Conquista grosse Bedeutung als Hafen. Die Bucht ist der erste kartographisch ausgewiesene Hafen von Fuerteventura. Sie taucht auf einer Karte aus dem Jahr 1423 auf. Der erste Hafen als Brückenkopf für die normannischen Eroberer war aber "Puerto de Richeroque", das heutige El Cotillo.

Die Casas de Pozo Negro liegen am Ende des "Malpais Grande", des grössten Lavafeldes von Fuerteventura. Ein Lavafeld immer Garant dafür, dass es Wasser gibt und so ist das Malpais Grande von zwei Wasserläufen flankiert. Nördlich ist das der Barranco de Valle de Pozo Negro und südlich der Barranco de Bajo, die beide in der Bucht von Pozo Negro "links und rechts" in den Atlantik münden. Fuerteventura liegt im Passat Wind Gürtel, subtropisch, die Regenfälle sind in der Regenzeit heftig aber kurz. Das Wasser aus den Passat Wolken ist salzig. Geht es auf "normalem" Land nieder, erodiert der Boden auf Grund der Wassermassen, die innerhalb kürzester Zeit schlammig ins Meer abgefliessen. Nicht so über dem Malpais Grande. Das poröse Lavagestein saugt den Regen wie ein Schwamm auf, das Wasser sickert langsam durch das Basalt Gestein und wird dabei gefiltert und vom Salz befreit. Unter der Lava befindet sich aus tektonischen Hebungen, eine solide, wasserundurchlässige Sedimentschicht. Das Wasser fliesst unterhalb der Lava ab und tritt am Rande des Malpais Grande aus. Nördlich in den Barranco de Valle de Pozo Negro, südlich in den Barranco de Bajo und ein Teil am Ende des Malpais Grande oberhalb der Bucht von Pozo Negro, wo sich daraus fruchtbares Schwemmland gebildet hat. Das ist das Wassergeheimnis von Pozo Negro.

Heute ist Pozo Negro ein kleines Fischerdorf, in dem die wenigen Bewohner noch wie eh und je zum Fischfang hinaus fahren und danach wieder ihre Boote an Land ziehen. Teile des Fangs kommen fangfrisch in den beiden Lokalen am Strand auf den Teller. Ruhig und entspannt ist es in der Bucht. Nur in der Hochsaison ist etwas mehr los. Vor allem auch, weil die Bucht so schön ruhig und windgeschützt ist, lässt sich vortrefflich in ihr recht gefahrlos baden und schwimmen. Die Bucht wird von zwei Klippen nördlich und südlich bewehrt. Im Norden ist das die Klippe "La Atalaya" (54 m), "la atalaya" für "der Aussichtsturm". Der Spitz an der Klippe heisst "Punta del Viento", "viento" für "Wind", denn dort pfeift der Nordost Passat um die Ecke. Im Süden wird die Bucht von der Klippe "La Maleza" (97 m) bewehrt mit dem Seespitz "Punta de Medina". Auf den "Aussichtsturm" "La Atalaya" führt ein Jeepweg hinauf, der kurz vor den Casas de Pozo Negro steil aufwärts von der FV-420 nach Norden abzweigt. "La Atalaya" bereitet dem Besucher einen grandiosen Ausblick über Bucht und Küste. Der Name ist treffend. Der Jeepweg führt nach Norden weiter und endet in Puerto de la Torre bzw. Salinas del Carmen. Auch wenn mit einem normalen PKW zum "La Atalaya" hinauf gekommen wird, weiter Richtung Norden kommen Schlüsselstellen, in denen sich ein normaler PKW fatal festfahren kann. Nur mit 4x4 und ordentlich Bodenfreiheit in Angriff nehmen. Die Fahrt ist sehr lohnend und führt an vielen Buchten vorbei. Sportliche nehmen das Mountainbike, den wirklich weit ist es nicht.

Oberhalb der alten Majorero Siedlung Poblado de la Atalayita, liegt die landwirtschaftliche Versuchsanstalt "Granja Experimental Pozo Negro". Sie hat viele Aufgaben und ist sehr umtriebig. Umgeben ist sie von der "original" kanarischen Palme. Eine Palmenart, die zwar keine essbaren Datteln hervorbringt, aber problemlos mit salzigem Ambiente und mineralischem Grundwasser klar kommt. Sie kann Ihre Wurzeln pfeilförmig metertief in den Boden schicken und jede Wasserader anzapfen. Der Palmenhain um Granja Experimental ist eine Baumschule, die Palmen werden nach einer gewissen Zeit anderen Ortes zur Aufforstung gepflanzt. Aber auch der Tomate widmet sich die Versuchsanstalt. Derzeit werden Tomatensorten aus den 1960igern rekultiviert und Samen produziert. Mehrere EU Zertifizierungsprozesse laufen derzeit. Mit der marokkanischen und recht geschmacklosen billig Industrietomate kann Fuerteventura preislich nicht mithalten. Man besinnt sich auf alte Sorten, z.B. tief grüne, denn so sahen Tomaten ursprünglich aus. Die Urtomate war grün und klein. Spanier lernten sie im Aztekischen Reich kennen und fühten sie in Europa ein. Diese alten Sorten sind von herrlichem Geschmack und auf den Wochenmärkten wie in Puerto del Rosario am Biosphären Markt zu finden. Wer selber kocht, sollte einmal diese alten Sorten probieren. Ein Genuss! Einmal im Jahr findet in Granja Experimental auch die Landwirtschaftsmesse FEAGA statt. So auf der Insel, sollte sie nicht verpasst werden. Eine Messe wie damals, wie aus einer anderen Zeit, ein Volksfest für Alt und Jung mit Kaufgelegenheiten vom Traktor bis zum kanarischen Mojo!

Der Ort Pozo Negro Fuerteventura.

Geschichte – Kultur – Wirtschaft.

Pozo Negro dürfte schon zu Beginn der Besiedelung durch Normannen und Kastilier als Hafen genutzt worden sein. Bereits 1541 kartographierte der Genueser Vesconte Maggiolo die Kanaren recht genau und veröffentlichte die "Portolankarte". Auch Pozo Negro ist darauf zu finden. Die Familie Maggiolo war Monopolist in Genua. Keiner ausser ihnen durfte Karten erstellen. Beim Erzfeind Venedig, beide führten erbitterte Kriege gegeneinander, war es nicht anders. Kartenmaterial zu besitzen war kostbares Wissen, Handelsmacht, bedeutet Geld und das musste exklusiv gehalten werden.

Am Nordendende der Bucht, dort wo der Barranco de Valle de Pozo Negro ins Meer mündet, wurde ein historischer Brunnen gefunden. Auch Reste alter Häuser, Keramikscherben europäischen Ursprungs und mehr. Wer einwenig am Hang herum steigt, wird das alles in einem recht lieblosen Zustand finden. Niemand interessiert sich dafür. In dieser Ecke dürften die ersten europäischen Siedler von Pozo Negro gelebt haben. Majoreros waren es keine, denn die lebten immer im Landesinneren. So auch um Pozo Negro in der Siedlung Poblada de La Atalayita. Namesgebend für die Casas de Pozo Negro, dürfte wohl der Brunnen und das tiefschwarze Lavagestein gewesen sein: Pozo Negro, schwarzer Brunnen.

Pozo Negro eignet sich hervorragend für den Fischfang. Die Klippen und Steilküste sind sehr fischreich. Es musste nicht aufs Meer hinausgefahren werden. Auch die grosse, weitläufige Bucht selber ist sehr fischreich und der flach abfallende Strand eignet sich gut, die Fischerboote, wie das heute noch üblich ist, an Land zu ziehen. Doch es ist fast sicher, dass Pozo Negro nicht nur dem Fischfang diente, sondern auch ein Sklavenumschlagplatz war, an dem der afrikanische "Fang" gesammelt und dann nach Übersee verschifft wurde. Nur knapp 100 Km sind es hinüber nach Afrika. Das war auch damals schnell zu schaffen. Die Bucht von Pozo Negro ist windgeschützt und ruhig, keine gefährlichen Riffe lauern und für jedes Handelsschiff der damaligen Zeit mit 5 Metern Tiefe genug Wasser, um dort einzulaufen und zu Ankern. An Land wurde mit dem Beiboot gerudert. Ein guter Platz. Normannen und Spanier gingen in Afrika nie selber auf Sklavenjagd. Das besorgten die Berber im heutigen Marokko für sie, die ihre eigenen Landsleute einfingen und verkauften. Da gab es keine Skrupel. Bezahlt wurde mit Tauschware. Das war der "Atlantische Dreieckshandel". Man kam von der iberischen Halbinsel beladen mit all dem, was man in Nordafrika gerne haben wollte: Tücher, Schuck, Waffen und ähnlichem. Es wurde gegen Sklaven getauscht, dann ging die Reise in die Karibik und Lateinamerika weiter, wo die Sklaven gegen Baumwolle und Zucker getauscht wurden. Damit ging es wieder zurück nach Europa. Das Dreieck war geschlossen und die Runde begann von Neuem. Hinüber in die Neue Welt ging es mit dem Nordost Passat im Rücken und dem Kanarenstrom unter dem Kiel, zurück auf der Nordroute zum Ausgangspunkt. Der "Atlantische Dreieckshandel" machte viele reich, florierte Jahrhunderte und ist bis heute die Basis grosser Vermögen in Spanien.

Sklaven waren ein einträgliches Geschäft, so gut, dass nicht so genau hingesehen wurde, wer es war. Nicht nur Afrikaner, es wurde alles genommen, was robust war, auch Guanchen des kanarischen Archipels und, wenn man nicht aufpasste, konnte man auch als Spanier auf einem Sklavenschiff landen. Zwar verbot die katholische Kirche Christen als Sklaven zu verkaufen, aber das wurde nicht so genau genommen. Zu viel Geld lockte. Auch Majoreros, die sich vorsorglich taufen liessen, als Art Schutzbrief gegen die Sklaverei, wurden eingefangen. Das derart viele Sklaven auf den Plantagen in Neu Spanien benötigt wurden, obwohl die Karibik und Lateinamerika doch Menschen im Überfluss boten, die zur Zwangsarbeit versklavt werden konnten, verwundert. Die Erklärung ist einfach. Genau das Taten die Spanier auch. Die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen waren jedoch so hart, dass die Kariben und Indios binnen kürzester Zeit unter der Arbeitslast starben. Nordafrikaner und auch kanarische Guanchen waren geradezu ideal. Die klimatischen Bedingungen recht ähnlich, ihre Physis extrem robust und leidensfähig. So überlebten sie jahrelang die unmenschlichen Bedingungen.

Für den Transport nach Übersee wurden spezielle Sklavenschiffe gebaut. In den Konstruktionszeichnungen wurde die "Ladekapazität" bildlich ausgeführt (siehe Bilder). Beim Transport wurde mit 50% "Verlust" kalkuliert. Kranke und halb Tote wurden über Bord geworfen. Das Geschäft war so profitabel, dass jeder mitmachte, der konnte. Manch einen plagte schon das Gewissen, die Angst vor dem Fegefeuer war nicht ganz abzuschütteln. Eine gute Spende, der katholische Ablasshandel*) machte es möglich und so konnte der Christ sich frei kaufen. So tat das Diego García de Herrera y Ayala (* um 1417, Sevilla - † 22. Juni 1485, Fuerteventura), einer der grössten "Spender" für die Errichtung des Klosters San Buenaventura in Betancuria, wo er auch beerdigt wurde. Eine historische Tafel, die darauf hinweist, findet sich an der Ruine des Klosters. Einige der Tafeln des Klosters wanderten, durch wenig archäoligisches Verständnis, ins neue Archäologie Museum von Betancuria. Die Kuratoren sehen Geschichte mehr als volkloristische Attraktion.

 

*) Der schöne mittelalterliche "Werbespruch" der römisch-katholischen Kirche lautete: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt“. So wurde der Petersdom mitfinanziert.

Der Ort Pozo Negro Fuerteventura.

Für wen lohnt der Besuch?

Wer fernab des Trubels entspannt in einer Bucht Fisch essen möchte, der sollte einmal im Urlaub in Pozo Negro vorbeischauen. Majoreros liegen am Wochenende dort auch gerne am Strand. Der Tourist stellt sich eher goldgelben oder weissen Sand vor und nicht Kies. Nicht zu verachten ist die Bucht für das Seekajak, das SUP oder zum Schwimmen, also nicht nur plantschen. Gross, ruhig und sehr windgeschützt ist sie.

Infrastruktur.

Pozo Negro wartet am Strand mit zwei Lokalen auf. Es wird direkt am Kiesstrand gesessen. Eine gute Ecke, um sich zu erholen.

Zwischen Mitte März und Anfang Oktober gibt die Gemeinde Tuineje den planierten Platz vor dem Strand als Camping Platz frei. Wer eine "Residencia" hat und rechtzeitig auf dem Gemeindeamt in Tuineje erscheint, kann sich einen der 60 Stellplätze zuteilen lassen. Das ist kostenlos. Die Gemeinde stellt sogar Wasser und Strom und eine Chemie Entsorgung bereit. Für den Mitteleuropäer verwunderlich, doch auf Fuerteventura stellt jede Gemeinde solche Plätze im Sommer zur Verfügung. Der schöne Puerto Rico ist auch ein solcher Camping Platz. Der Hintergrund: Kanaren lieben es mit ihrer ganzen Familie den Sommer am Meer zu verbringen. Wer Urlaub hat ist permanent vor Ort, wer arbeiten muss, stösst am Wochenende dazu. Bei den schmalen Einkommen die einzige Möglichkeit Urlaub zu machen. Majoreros geniessen das Leben, egal wieviel Geld gerade in der Tasche ist. Wer glaubt, an diesen Orten Party und Lagerfeuer machen zu können, irrt sich. Es gibt strenge Regeln: Kein offenes Feuer, keine Musik und mehr, für Deutsche unvorstellbar. Es geht sehr ruhig und beschaulich zu. Es wird viel und permanent gegessen, vornehmlich jenes, das mit der Angel aus dem Meer gezogen wurde, dazwischen ein Bad im Atlantik und in der Sonne sitzen und plaudern und schlafen. Urlaub im Stil der Einheimischen.

Pozo Negro hat eine recht grosse Jugendherberge, die von der Gemeinde betrieben wird. Sie kann auch gemietet werden, direkt gegenüber vom Strand, mit grossem Innenhof, Grillplatz und mehr. Für Vereine oder ähnliche, die ein Woche Fuerteventura mal ganz anders und low cost machen wollen, warum nicht.

Schnell gefunden.

Pozo Negro wird aus Norden und Süden kommend über die FV-2 erreicht. Der Abzweig von der FV-2 auf die FV-420 ist gross beschildert und nicht zu übersehen. Am Abzweig liegt auch dominant das landwirtschaftliche Versuchszentrum "Granja Experimental Pozo Negro". Ab dem Abzweig geht es schnurgerade hinunter in die Bucht von Pozo Negro. Hinter Granja Experimental Pozo Negro, zweigt eine unscheinbare und schlecht beschilderte Piste zur Majorero Siedlung Poblada de La Atalaya ab.

Selbst mit dem Bus ist Pozo Negro zu erreichen. Die BusliniePuerto del Rosario nach Morro Jabel verkehrt in drei Varianten: Als Linie 1, Linie 1 directo und Linie 10. Wer nach Pozo Negro will, der muss die Linie 10 nehmen, denn sie zweigt von der FV-2 als einzige ab und fährt hinunter nach Pozo Negro. Mit einwenig Planung ist fast alles auf Fuerteventura mit dem Bus zu schaffen!


Casas de Jacomar Fuerteventura.

Mehr entdecken in der Umgebung.

Casas de Jacomar – wohl auch ein Sklavenhafen.

Gleich um die Ecke von Pozo Negro, es kann sogar hinüber gewandert werden, liegen die Casas de Jacomar an einer grossen Bucht, die auf den Conquistador Jacomar Viernes zurückgehen dürften. Viel ist über Jacomar Viernes nicht bekannt. Eigentlich lebte er auf Teneriffa, aber er soll ein besonders skrupelloser Normanne gewesen sein und auch kräftig im Sklavenhandel mitgemischt haben. Dazu brauchte er aber einen "Umschlagplatz" auf Fuerteventura und so dürfte er sich diese schwer einzusehende und über Land schwierig zu erreichende Bucht ausgesucht haben.

Heute sind die Casas de Jacomar eine Ansammlung idyllischer Fischerhäuschen im nirgendwo, die über eine schöne Küstenwanderung zu erreichen sind. Sie liegen so versteckt, dass nur Fuerteventura Insider sie besuchen oder kennen. Frühaufsteher wird es zur Morgenzeit in der Bucht gut gefallen. Die Sonnenaufgänge an den Häuschen in der grossen Bucht sind etwas ganz besonderes.

Insider Tipp

Campen auch für Gringos – wo darf ein nicht Insulaner campen?

Fuerteventura ist extrem dünn besiedelt. 113.275 (2018) Einwohner auf der zweit grössten Kanaren Insel sind es. Trotzdem ist campen nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Stellplätze wie Pozo Negro oder Puerto Rico sind Residenten vorbehalten. Das gilt für all jene, die einen Wohnsitz gemeldet haben, ob Deutscher, Spanier oder Franzose. Das ist egal. Für alle anderen gibt es trotzdem jede Menge schöner Stellplätze, auf denen legal bis zu einer Woche durchgehend gestanden werden darf: Z.B. am Punta de las Salinas am Leuchtturm Faro de Punta de Jandía, wo eine interessante Welle bricht. Einfach auf der Website des Cabildos nachsehen und sich einen Stellplatz oder mehrere suchen. Genehmigungen braucht man keine, das Campen ist kostenlos. Manche Plätze haben jedoch eine maximal Anzahl an Fahrzeugen, die erlaubt sind.

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