Costa Calma – touristischer Hot Spot.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Costa Calma ist mit 5.531 Einwohner (2018) eine der grossen Ansiedlungen von Fuerteventura. Der Ort entstand erst in den späten 1970igern. Davor gab es nur Sandwüste. Und dafür, dass Costa Calma einer der drei Touristen Hotspots von Fuerteventura ist, Massentourismus im grossen Stil bietet, ist der Ort im Vergleich zu Orten wie dem "Ballermann" auf Mallorca oder der Costa Brava am Mittelmeer als richtig idyllisch zu bezeichnen. Das ist vor allem dem Umstand zu verdanken, dass in Costa Calma weitgehend die extremen Bausünden ausblieben. Zwar wurden die ersten Hotels wie das Meliá Gorriones noch unschön als Betonklotz an den traumhaften Strand Playa de la Barca betoniert, damit war aber schnell Schluss. Die Hotels gegenüber im Norden wie das schöne H10 Playa Esmeralda wurden schon mit mehr Gespür und terrassenförmig an den Hang gebaut, wie auch das R2 Costa Calma. Der Ort Costa Calma hat gerade nochmal so die Kurve gekratzt. So ist er zwar ein reiner Touristenspot, aber nicht unsympathisch und auch für Menschen, die vom Massentourismus normalerweise einen riesengrossen Bogen machen, erträglich.

Das liegt auch daran, dass dem Ort Costa Calma die übliche lärmende und grölende "Saufmeile" fehlt, die in spanischen Touristenhochburgen leider normal sind und besonders unangenehmes Publikum anziehen. In Costa Calma Fehlanzeige. Vergeblich werden Bars gesucht. Um Mitternacht werden die Gehsteige hochgeklappt. Manch einem ist es zu ruhig in Costa Calma, vor allem den jungen Surfern die auch "Costa Koma" spötteln. Der Tourist in Costa Calma hat anderes im Sinn. Windsurfen oder Kitesurfen am Playa de la Barca oder die traumhaften Strände geniessen, in der Sonne liegen, im türkisfarbenem Wasser schwimmen. Sich mit Party die Nächte um die Ohren schlagen, das interessiert in Costa Calma niemanden. Das gute Ambiente im Ort ist auch den 1980igern zu verdanken als begonnen wurde, intensiv kanarische Palme und die schönen fedrigen Kasuarinen Bäume anzupflanzen. Kommt der Tourist über die FV-2 vom Airport und fährt über den Hügel hinunter in den Ort Costa Calma, wird er von einer dichten, mächtigen Palmenalle begrüsst. Das zieht sich durch den gesamten Ort. Der Hügel, auf dem das R2 Hotel steht, ist ein einziger Palmenhain. Auch im Ort und selbst den Seitenstrassen wachsen mächtige Bäume. Die Wüste wurde grün. Ursprünglich wurden sie mit Abwasser der Hotels gewässert. In den 1980igern war das noch nicht so genau und so wuchsen Palmen und Kasuarinen im Turbomodus. Durch Waschmittel war das Abwasser extrem phosphatreich, blendende Stickstoffverbindung, die Bäume nur so spriessen lassen. Das gehört der Vergangenheit an. Nun bekommen sie automatisch frühmorgens ganz normal aufbereitetes Wasser. Der dichte Bewuchs der Costa Calma ist nicht nur etwas für das Auge. Er schafft auch in der Juli und August Hitze ein angenehmes Oasen Klima und ist auch für die Geräuschkulisse nicht schlecht, wenn die Palmwedeln im Passat Wind akustische Urlaubsstimmung erzeugen.

Wer nach Costa Calma reist, kommt den extrem guten Windverhältnissen zum Surfen oder der einzigartigen Strände wegen. Sie liegen direkt vor den Hotels, Auto braucht hier wirklich keiner. Die Strände scheinen endlos. Wer im Ort Costa Calma auf den Strand hinaus geht, kann sage und schreibe mehr als 20 Km über feinsten Sandstrand, ohne jede Unterbrechung, nach Morro Jable wandern. Immer entlang kristallklarem und unverschämt türkisfarbenem Wasser. Eine schöne Wanderidee aber Vorsicht, wenige schaffen es wirklich bis Morro Jable. Die Sonne nahe des Äquators, immerhin liegt Fuerteventura in den Subtropen und der tiefe, feine Sand, bei dem jeder Schritt mindestens doppelt wenn nicht dreifach zählt, nagen an der Kondition. Man muss schon recht fit sein für das Unterfangen. Aber auch nur ein Teil als Tageswanderung zu gehen, ist ein Erlebnis. Einwenig in der Sonne liegen, immer wieder schwimmen, um sich abzukühlen, z.B. bis zum herrlichen Strand Boca de mal Nombre. Da findet sich eine Bushaltestelle und die Linie 1 bringt den Wanderer zurück nach Costa Calma. Besonders schön ist es entlang der Strände hinunter in den Süden zu wandern, wenn die Lagune zwischen Playa de la Barca und Playa Risco de Paso bei Flut voll gelaufen ist. Immer wieder geht es knietief durch warmes, kristallklares Wasser. Es wäre schade, nur an den herrlichen Strände zu liegen und sie nicht einwenig zu erkunden.

Nachtleben gibt es in Costa Calma zwar keines, dafür ist aber sportlich immer viel los. Jährliches Highlight ist, wenn Ende Juli Anfang August, die Worldcup Tour der Windsurfer und Kitesurfer in Costa Calma am Playa de la Barca Station macht. Seit 1985 ist das so. Sie wurde vom Surfpionier der Insel René Egli nach Fuerteventura geholt. Er brachte das Windsurfen, später das Kitesurfen, auf die Insel. Er kam mit einem roten Golf und ein paar Surfbrettern am Dach nach Fuerteventura, nun ist das René Egli Center am Playa de la Barca das Grösste weltweit.

Die Strände Fuerteventuras: Playa los Pozos (Playa los Hornos – Playa de Chica)

Geschichte – Kultur – Wirtschaft.

Wer alte Bilder oder Postkarten von Fuerteventura in die Finger bekommt, ist immer wieder erstaunt. Noch Anfang der 1970iger Jahre hatte Fuerteventura den Standard eines 3. Welt Landes. Erst Ende der 1960iger Anfang der 1970iger wurde Fuerteventura wach geküsst. Aus Orten wie Corralejo oder Morro Jable, eine Ansammlung von jeweils 20, 30 Gebäuden ohne Wasser und Strom, wurden in wenigen Jahren pulsierende Touristenorte für internationale Gäste. Vor allem als der neue leistungsfähige Airport El Matorral am 14. September 1969 seinen Dienst aufnahm und der erste internationale Direktflug der Geschichte von Fuerteventura, 1973 ein Condor Flug aus Düsseldorf, in El Matorral aufsetzte, war der Tourismus auf Fuerteventura nicht mehr zu bremsen. Morro Jable explodierte förmlich. Da lag es nahe gleich, um die Ecke auch die Costa Calma zu erschliessen. Im Gegensatz zu Corralejo und Morro Jable gab es aber dort, wo heute Costa Calma liegt, nichts. Nur Richtung Norden an den Playas de Matas Blancas gab es eine Ziegenfarm, die heute als Ruine über dem ION Surfcenter in der Landschaft steht. Am heute nördlichen Ortsende von Costa Calma, am Punta de los Molinillos, heute ein Hotelstrand, eine Windmühle und kleine Saline. Das wars.

1977 ist die Geburtsstunde des Tourismus an der Costa Calma. Das heutige Meliá Gorriones wurde direkt an den Strand Playa de la Barca betoniert, heute unvorstellbar. Wer im Hotel ist sollte im Untergeschoss, dort wo es zum Strand hinaus geht, einen Blick auf die historischen Bilder werfen, die dort an der Wand hängen und dokumentieren, wie das Haus wuchs. Leider sind die Bilder so hoch gehängt, dass sich der Interessierte den Kopf ausrenken muss und am besten noch eine Taschenlampe dabei hat, wenn er wirklich etwas sehen will. So geht fast jeder an diesem interessanten Zeitdokument achtlos vorbei. Ab 1984 ging es dann eben in diesem Hotel auch mit dem Windsurfen auf Fuerteventura los. René Egli fuhr mit einem roten Golf mit Schweizer Kennzeichen vor, auf das Dach ein paar Windsurfbretter gepackt und nach bald 35 Jahren gibt es ihn immer noch mit dem René Egli Surfcenter, grösstes Weltweit. Es war die Zeit der Pioniere und auch wenn alle Welt über Gustav Winter und seine Fantastereien schreibt, die Tourismuspioniere von Fuerteventuras Süden waren die Stuttgarter Rul Bückle, Manfred Heneke, Gustav Schütte und der Schweizer René Egli, im Norden war es die Hotelleries Familie Ríu aus Palma de Mallorca, die in der Franco Diktatur den Tourismus in Spanien prägte und zu einer der reichsten Familien Spaniens aufstiegen.

In Costa Calma gab es kein Halten mehr. Es entwickelte sich prächtig und ein Hotel nach dem anderen entstand. Mit den Touristen, die Costa Calma anzog hatte der Ort Glück. Keine Barmeile, kein Wetttrinken am Strand, keine Ausschreitungen, keine Polizeieinsätze, nichts von dem allen in Costa Calma unter dem Mallorca so leidet. Ruhig und friedlich, keine Betrunkenen die über den Strand torkeln, keine Kriminalität, Ruhe und Entspannung an endlosen Stränden. Das zahlte sich aus und so ist, kaum zu glauben, Costa Calma jener Ort des kanarischen Archipels, der mit Abstand den höchsten RevPAR (Revenue per available room / Erlös pro verfügbarer Zimmerkapazität) erwirtschaftet. Sicher auch ein Grund, warum sich die 1918 in Duisburg als Transportunternehmen gegründete Schauinsland Reisen GmbH der Familie Kasser so für den Süden Fuerteventuras interessiert. Erst Ende 2016 übernahm sie eines der Aushängeschilder der Costa Calma, das R2 Costa Calma Hotel mit 416 Zimmern, ein vier Sterne Superior Haus. Es ging von Familie zu Familie, denn so wie Schauinsland ist auch die R2 Gruppe ein Familienbetrieb und zwar wie Ríu aus Mallorca, das mit Schauinsland in vielen Bereichen eng zusammen arbeitet.

Costa Calma lebt zu 100% vom Tourismus. Und das sehr gut. Aus allen Nähten platzt es, wenn alljährlich der Windsurf und Kitesurf Weltcup Station am Playa de la Barca macht. Dann ist weit und breit kein Zimmer mehr zu bekommen. Im Umfeld werden aber auch gerne, wegen der einsamen und abgefahrenen Landschaft Filmproduktionen durchgeführt, wie z.B. die letzte Star Wars Episode Han Solo am Istmo de La Pared.

Wer während seines Urlaubs einmal zum Essen hinauf auf den Mirador de Sotavento fährt, wird ein Kuriosum entdecken, das "Schwabendorf". Eine ummauerte Siedlung aus einer Handvoll Häusern, die in den 1970igern von schwäbischen Aussteigern errichtet wurden. Eine teilautarke kleine Siedlung, Windturbinen laufen für den Strom, blühende Gärten, die Bewohner verstecken sich hinter den Mauern nur ein Hund bellt ab und zu. Fuerteventura zieht seit eh und je eigenwillige Menschen an.

Die Strände Fuerteventuras: Playa los Pozos (Playa los Hornos – Playa de Chica)

Für wen lohnt der Besuch?

Wer auf Fuerteventura einen reinen Badeurlaub verbringen will, an herrlichen Stränden mit fantastischem kristallklaren Wasser, dem kann man nur zu Morro Jable oder Costa Calma raten. Besser geht es nicht. Dann kommt doch etwas abgeschlagen die Gegend um Corralejo. Die Strände der Costa Calma fallen extrem flach ins Wasser ab, nirgends ist die Brandung so schwach wie in Costa Calma. Nomen est omen, die sanfte, ruhige Küste. Wer es brutal will, braucht nur über die Berge nach Cofete fahren und wird denken, er ist auf einer anderen Insel. Die sanfte Küste eignet sich auch gut für Familien. Das Wasser ist kristallklar und extrem sauber. Gerade für die Kleinsten ein wichtiger Faktor. Und auch die portugiesische Gellere, die unangenehme Qualle, die immer wieder Mallorca heimsucht, ist auf Fuerteventura höchst selten. Auf die gefürchteten Petermännchen, die sich in Mallorca im Sand vergraben oder Seeigel, wird man in Costa Calma auch kaum treten. Ganz zu schweigen von Haien. Die kreuzen weit draussen im Atlantik. Und auch am Land sieht es gut aus. In Fuerteventura gibt es keine giftigen Tiere noch nicht einmal Schlangen oder Skorpione. Auch blutrünstige Mücken fallen höchst selten über die Touristen her.

Windsurfer und Kitesurfer lieben die Strandabschnitte Playas de Matas Blancas, Playa de la Barca und Risco de Paso. Im Juli und August brettert vor allem am Playa de la Barca der Wind. Mehrere Düseneffekte bringen den Passat auf Hochtouren was die Surfer begeistert. Dann ist Starkwindzeit für die Pros. Wer gedenkt in dieser Zeit seine ersten Schritte als Surfer zu machen, sollte hart im Nehmen sein!

Infrastruktur.

Wer gerne auswärts essen geht, der hat es in Costa Calma schwer. Dafür ist der Ort einfach nicht ausgelegt. Fast jeder Urlauber hat wenigstens Frühstück und Abendessen inklusive, daher ist die Nachfrage zu gering erfolgreich Restaurants zu betreiben. Wer eine nette Tapas Bar sucht, muss nach Morro Jable fahren. Das geht bis spät abends auch schnell, preiswert und komfortabel mit der Buslinie 1. So können auch sorglos ein paar Gläschen getrunken werden. Im Gegensatz zur Meinung, in Fuerteventura herrsche Anarchie, die Alkoholkontrollen sind scharf und allgegenwärtig. Sie gehören selbst vormittags zum Standardprogramm einer Kontrolle. Ab einem gewissen Level, wie auch bei erhöhter Geschwindigkeit, handelt sich schnell um eine Straftat die mit mehreren Monaten Gefägniss alternativ horrenden Geldstrafen sanktioniert wird.

Wer einen schönen Ausblick zum Essen sucht, der könnte auch zum Mirador de Sotavento hinauf fahren. Auch mit dem Taxi geht das für wenige Euro und wer sich einwenig bewegen will, schafft das auch mit einer kleinen Abendwanderung. Die eigenen Beine als Transportmitteln werden heutzutage zu oft vergessen.

Die Palette an Hotels ist breit, die Qualität schwankt stark. In jeder Hinsicht in Bezug auf Zustand des Hauses und der Zimmer, des Essens und Service. Sich die Angebote von TUI und Schauinsland anzusehen, ist nicht die schlechteste Idee, denn sie haben in Costa Calma die schönsten Häuser im Programm. Darüberhinaus steht ein einflussreicher Betreuer beiseite. Passt das Zimmer nicht und der TUI Betreuer schaltet sich ein, ist das Problem sofort gelöst. Die Marktmacht des grössten Touristikkonzerns wirkt Wunder. Wer jeden Tag nach dem Frühstück zu Fuss zu den schönsten und einsamsten Stränden will, der sollte sich unbedingt ein Hotel ganz im Süden des Ortes Costa Calma suchen.

Jene die zum Windsurfen oder Kitesurfen kommen, finden in den Surfstationen von ION und René Egli alles was sich der Surfer wünschen könnte. Wer keine Scheu hat, in einen "fremden" Neopren Anzug zu steigen, kann auch diesen mieten. Wer gerade auf der Suche nach einem neuen Neopren Anzug ist, kauft ihn sich am besten vor Ort zum Beispiel im super sortierten Surfshop von René Egli im Meliá Gorriones Hotel. Die Markenware ist auf Grund der niedrigen Steuern der Kanaren preiswerter als in kontinental Europa. Mit Wellenreiten ist an der Costa Calma, nomen est omen, nichts. Kein Problem! Mit Auto oder Bus 10 Km über den Istmo de La Pared an die Westküste. Der Playa del viejo Rey bietet ansprechende Breaks, La Pared zwei Surfschulen mit Rental.

Für Gesundheitliche Probleme stehen unzählige deutsche Ärzte zur Verfügung, auch Fachärzte wie Hautarzt, Zahnarzt oder Kinderarzt. Alle üblichen Medikamente sind auch zu bekommen, meist um den halben Preis wie in Deutschland oder Österreich. Die grossen Mietwagen Unternehmen sind in Costa Calma ebenfalls vertreten, Taxis sowie eine moderne Busverbindung stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Touroperatoren, die alle möglichen Erlebnisausflüge anbieten, sollten gemieden werden. Meist eine teuer bezahlte Kaffee Fahrt. Fuerteventura erkundet man selber, es ist übersichtlich und sicherer als jede deutsche Kleinstadt.

Selbstversorger werden sich für Supermärkte interessieren. Wer richtig preiswert einkaufen will, muss sich in den grossen "Mercadona" nach Morro Jable aufmachen. Costa Calma bietet einige Hyperdino und Spar Supermärkte. Sie haben sich auf die Wünsche der vornehmlich deutschen Kunden eingestellt. Ob deutsche Bockwurst im Glas, Franziskaner Weissbier oder das spezielle Haarshampoo, es steht alles in den Regalen.

Schnell gefunden.

Costa Calma ist nicht zu verfehlen. Mit dem Mietwagen am Airport auf die FV-2 nach Süden und diese nicht mehr verlassen. Es wird die Palmenallee vo La Lajita passiert, zwei Hügel weiter geht es hinunter durch eine herrliche Palmenallee in den Ort Costa Calma.

Mit der Buslinie 1 und Linie 1 directo wird Costa Calma in modernen Reisebussen günstig und bequem erreicht. Ein teures Taxi oder Shuttle ist nicht notwendig. Es sollte aber der "directo" genommen werden, denn der ist ohne Umwege deutlich schneller. Wer am Airport den Bus besteigt und nicht am Busterminal in Puerto del Rosario, kann nichts falsch machen. Am Airport stoppt nur der No.1 directo. Die Busse machen in Costa Calma auch eine West und Ost Schleife durch den Ort, sodass richtig ausgestiegen auch nicht weit zum Hotel gegangen werden muss. Einwenig Planung schadet nicht. Auch der Busfahrer hilft gerne. Wer sein Hotel im äussersten Süden von Costa Calma hat, wie beispielsweise das H10 Playa Esmeralda, nimmt sich bei der Busstation am Kreisverkehr in Costa Calma eines der Taxis und lässt sich für 5 Euro zum Hotel fahren. Wer eisern sparen muss, schafft das aber auch problemlos zu Fuss, so der Koffer ordentliche Rollen hat.

Wer bei TUI, Thomas Cook, Schauinsland et.al. gebucht hat, wird am übersichtlichen Airport erwartet und mit modernen Reisebussen an die Costa Calma gefahren. Das ist kurzweilig und dauert um die 40 Minuten. Wer in Fahrtrichtung links, Backbord, platz nimmt, kann, nachdem die Berge passiert sind, den Ausblick auf die Küste geniessen. Das steigert die Vorfreude auf das Strand- und Badevergnügen.


Blick zur wilden Küste von Cofete – Mirador de Los Canarios.

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Blick zur wilden Küste von Cofete – Mirador de Los Canarios.

Wer in Costa Calma urlaubt und einen Mietwagen zur Verfügung hat, ist schnell am Mirador de los Canarios (340 bzw. 400 m). Zum Strand Boca de mal Nombre und dann hinauf auf die Bergkette, die im Süden von Fuerteventura Ost und West Küste voneinander trennt. Ein besonderes Erlebnis vor allem, wenn die Tage an der ruhigen und sonnigen Costa Calma vebracht werden. Denn der Kontrast könnte nicht intensiver sein.

Am Mirador de los Canarios steht der Besucher immer im stürmischen Passat Wind. Eben noch an der Küste von Costa Calma geschwitzt, ist nun eine Windjacke angesagt. Aus 340 oder 400 Metern Höhe, je nachdem ob der kleine Gupf noch bestiegen wird, kann hinunter auf den wilden Playa de Barlovento und die El Islote de Cofete geblickt werden. Meterhohe Wellen rollen aus dem Westen an und brechen so massiv, dass das Getöse der Brandung kristallklar bis auf den Pass hinauf getragen wird. Ein besonderer Ort, der Mirador de los Canarios.

Insider Tipp

Fernab des Tourismus – frischer Fisch bei Ramón.

Von Costa Calma über einen Hügel nach La Lajita und schon ist es vorbei mit dem Tourismus. Kaum zu glauben, aber das ist Fuerteventura. Abseits der Spots ist vieler Orts die Zeit nicht stehen geblieben aber sehr langsam vergangen. So in La Lajita 10 Autominuten von Costa Calma entfernt. Im kleinen Fischerort am Kiesstrand im urigen Familienbetrieb Ramón fangfrischen Fisch essen zu gehen, keine schlechte Idee! Wer kein Auto hat oder nicht fahren möchte, nimmt die Buslinie No. 1. Nur eine Haltestelle und La Lajita ist erreicht.

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