Las Playitas – das Triathlon Zentrum Fuerteventuras.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Las Playitas sticht aus den Fischerdörfern von Fuerteventura heraus. Die weissen Häuser, die an den kleinen Hügel "Montañeta del Cuevón" gebaut wurden, könnten auch auf einer griechischen Insel liegen. Den Fuss des Hügels säumt eine kleine, nette Hafenpromenade und eine massive Mole, die darauf hinweist, das hier einmal grössere Fischerboote angelegt haben, um den reichen Fang zu entladen. Heute fahren nur noch kleine Boote hinaus, die wie eh und je nach der Fahrt auf den Strand gezogen werden. Der Paseo im Hafen ist einfach und hübsch, kaum touristisch und fest in der Hand der 832 Einwohner der Ortschaft (2018). Unter der grossen alten Tamariske am Paseo sitzen nachmittags ältere Señores und plaudern angeregt, die Señoras machen es sich mit transportablen Liegestühlen auf der Hafenmole bequem und gehen den neusten Klatsch durch. Eine Handvoll einfache Restaurants gibt es auch.

Richtig entspannt und schön ist es am Hafen und der Bucht und die Szenerie motiviert, sich auch ein Plätzchen zu suchen, um einwenig den heissen Sommertag zu verbummeln. Die Gelassenheit, die durch den Ort weht, steckt an. Man muss auch gar niemanden zum Plaudern dabei haben, um es sich gemütlich zu machen und das Ambiente zu geniessen. Vor dem Paseo öffnet sich die mächtige Bucht von Las Playitas, 1 Km lang und 400 Meter reicht sie aufs Meer hinaus. Der Strand "Cala de las Playas" vor dem alten Paseo, auf dem die Fischerboote liegen, ist aus schwarzem Lavakies, der Richtung dem grossen Playitas Ressort in feinen schwarzen Lavasand übergeht. Der Strand ist enorm gross und auch im Hochsommer ausgestorben. In der Bucht lässt sich traumhaft Schwimmen. Ein gutes Revier für die Triathleten des Sport Sport Ressort, um im offenen Wasser zu trainieren.

Die Bucht von Las Playitas wird von zwei massiven Klippen begrenzt. Im Süden vom "Punta de Socorrida" (43 m) und im Norden vom "El Póris de las Playas" (42 m). Im Süden baut sich die "messerscharfe" Klippe "Cuchillo de la Entallada" (285 m) auf (el cuchillo = das Messer), die zum Bilderbuch Leuchtturm Faro de la Entallada hinüber führt, der 187 Meter hoch über dem Atlantik thront. Ab Las Playitas beginnt Richtung Norden bis Pozo Negro das Naturschutzgebiet "Cuchillos de Vígan". In den steilen Klippen "Cuchillo de la Entallada" wurden künstliche Nester für den majestätischen Fischadler angelegt, um ihn wieder anzusiedeln. In den 1980iger wurde das letzte Paar beobachtet, das in den Klippen brütete. 2008 gab es noch 14 Paare im Park, 2014 nur noch 7. Ornithologen steigen regelmässig in den Klippen herum, um die künstlich angelegten Nester zu beobachten. Birdwatcher sieht man selten. Es ist nicht jedermanns Sache auf den Klippen, die senkrecht ins Meer abfallen, herum zusteigen. Wer nicht ortskundig ist, sollte es auch lassen.

Nach Las Playitas fliesen zwei recht wasserreiche Barrancos. Der "Barranco der Cuervo", des Raaben und der "Barranco Angurría", jener der Habgier und des Heisshungers. Las Playitas war nie ein Ort der Landwirtschaft sondern der Fischerei. Heute freut sich das Las Playitas Ressort über die Wasserquelle. Das permanent, meist unterirdisch fliessende Wasser, wird in mehreren Auffangbecken aufgestaut und für den 18 Loch Golfplatz des Ressorts genutzt. Es wird auch von der Osmose Anlage angezapft, die Trinkwasser für das Ressort erzeugt.

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Geschichte – Kultur – Wirtschaft.

Viel ist über die Geschichte und Entstehung von Las Playitas nicht bekannt. Das der Hügel "Montañeta del Cuevón" schon von den Majoreros genutzt wurde, auf dem Las Playitas errichtet wurde, scheint aber recht wahrscheinlich. Die meisten Erhebungen Richtung Norden im Naturschutzgebiet Cuchillos de Vigán wurden von ihnen genutzt, vor allem am Rande des Malpais Grande, wo sich auch die alte Siedlung Poblado de la Antalayita befindet.

Wie auch in La Lajita werden wohl die Häuser nach und nach über die Jahrhunderte entstanden sein und als die Konservenindustrie im 19. Jhd. kurz auf Fuerteventura Fuss fasste, dürfte die grosse Mole errichtet worden sein. Man benötige grössere Fischkutter und andere Anlandungsmöglichkeiten. Die Pfarre Ermita "San Pedro El Pescador" wurde erst 1992 gegründet.

Das Las Playitas Resort war eines der einzigen wirklich visionären und sinnvollen grossen Tourismusprojekte auf Fuerteventura der letzten Jahrzehnte. Mit gutem Gespür wurde neben das alte Las Playitas ein "Neues" gebaut, ein Ressort, das auf hohe Betonkästen verzichtet und sich wie eine Neustadt harmonisch zum alten Dorfbild integriert. Trotz enormer 1.000 Zimmer Kapazität, ist es kein Störfaktor, liegt vor dem Cala de las Playas und hat mit den Palmen und Golfplatz viel Grün in die Ecke der Insel gebracht. Das Las Playitas Resort ist ein Eldorado für Profisportler und ambitionierte Hobbysportler. Es gilt als eines der besten Triathlon Trainingszentren Europas und auch deutsche Bundesliga Mannschaften werden im Las Playitas Resort gesichtet.

Die Szenerie von Las Playitas, die Mole und grosse Bucht, ziehen immer wieder internationale Filmproduktionen an. Generell ist Fuerteventura bei Hollywood mittlerweile sehr beliebt. "Exodus" von Ridley Scott, die Star Wars Episode "Han Solo", "Berlin Station", "Vertraute Fremde" mit Brad Pitt, "Wonder Woman" und andere Produktionen geben sich ein Stelldichein. Das Steuersystem der Kanaren lockt und das bombensichere, gute Licht auf der Insel, konstant, kein Drehtag geht verloren, ist unbezahlbar. Ein grosser Pool sportlicher Komparsen steht bereit, Surfer und andere Sportler die gerne schnell ein paar Euro verdienen wollen, die Landschaft ist einzigartig und einsam, lässt sich gut absperren so überhaupt nötig, grosse Auflagen gibt es mangels Erfordernisse nicht und grossartige Security für Hollywood Stars und Equipment ist ebenfalls nicht notwendig. Kriminalität gibt es kaum auf Fuerteventura und wenn, die Guardia Civil schnappt fast jeden, spätestens, wenn der Delinquent die Insel verlassen will. Fuerteventura, ein idealer Drehort mit ganz einzigartigen Locations und Licht.

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Für wen lohnt der Besuch?

Las Playitas, der Strand Cala de las Playas und das Ressort Las Playitas schaffen ein Umfeld, in dem es absolut keinem langweilig wird. Und wer nur faul in der Sonne liegen und seine Ruhe haben will, der ist in Las Playitas auch gut bedient. Siehe "Cala de las Playas".


Messen in der Ermita San Pedro El Pescador:

  • Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat 12:30 Uhr

Infrastruktur.

Das Angebot an Infrastruktur ist sehr gross. Es motiviert aktiv zu sein. Daher ist der Strand von Las Playitas Cala de las Playas auch in der Hauptsaison recht leer. Siehe "Cala de las Playas". 

Schnell gefunden.

Anreise siehe "Cala de las Playas".


Wie aus dem Bilderbuch – Leuchtturm Faro de la Entallada!

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Wie aus dem Bilderbuch – Faro de la Entallada!

Las Playitas ist generell eine schöne Ecke von Fuerteventura. Ruhig und nicht überlaufen obendrein. Eine gute Gegend, um auf Fuerteventura aktiv Urlaub zu machen. Zu sehen gibt es auch einiges. Nur 3.500 Meter Luftlinie entfernt, liegt der Leuchtturm Faro de la Entallada von Las Playitas entfernt. Er wird mit dem Auto über einen Barranco erreicht.

Nicht nur ist der Leuchtturm Faro de la Entallada so schön, dass gemeint werden könnte, er wurde rein als Fotokulisse gebaut, auch das gesamte Ambiente und der Ausblick ist einfach grandios. Hinunter bis nach Morro Jable kann gesehen werden. Hinüber zum Kap Juby in Marokko sind es nur 92 Km. Die Sonnenuntergänge sind einsam und spektakulär am Faro de la Entallada.

Insider Tipp

Ein schönes Foto von Las Playitas – "El Póris de las Playas".

Wer ein schönes Foto vom hübschen Las Palyitas machen will, der muss auf den "El Póris de las Playas" steigen, der die Bucht im Norden begrenzt. 42 Höhenmeter – keine grosse Sache. Eine holprige Piste führt zum Sender und Wasserreservoir hinauf. Touristen, die ihr Auto mit Fingerspitzengefühl in Schleichfahrt pilotieren können und gute Nerven haben, kommen dort auch mit einem normalen Auto rauf. Ungeschicktere könnten den Abhang runter purzeln. Der Blick von der Klippe ist herrlich. Besonders auch bei Sonnenaufgang.

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