Morro Jable – noch in den 1960igern kaum 25 Häuser.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Morro Jable, der "Sandhügel", der noch in den 1960igern aus kaum 25 Häusern bestand und heute pulsierender Tourismusort von Fuerteventura mit 7.841 Einwohner (2018) ist. "Jable", ein Relikt aus dem französischen Wortschatz der normannischen Eroberer. "Sable", französisch Sand, das dann im Spanischen zu "jable" wurde. "Morro" der Hügel, "Morro Jable" der "Sandhügel". Und wenn Bilder angesehen werden, bevor der Tourismus kam und Hotels gebaut wurden, dann zeigen sie einige Häuser, die von mächtigen Sanddünne umgeben sind, von einem "Morro Jable" eben. Was heute an Hotels im Hotspot steht, wurde auf grossen Sandhügeln errichtet. So ganz in der Waage stehen die meisten Häuser ja auch nicht. In den 1840igern, als Militärkartographen begannen auch die Topographie der Insel zu vermessen, taucht "Morro Jable" in deren Protokollen und auch in jenen des Cabildos als "Puerto Muelas", also Hafen der Mühlsteine, auf. In den Steinbrüchen der umliegenden Barrancos wurde Lavagestein gewonnen, das sich hervorragend zu Mühlsteinen verarbeiten liess. Mühlsteine für Handmühlen ein wichtiges Produkt, denn in jeder Küche der damaligen Zeit existierten sie. Ein Verschleissprodukt, der Abrieb gross, daher hatte ein Grossteil der älteren Menschen auch nur noch kleine Zahnstumpfen, so abgekaut waren sie vom Steinabrieb. Die Bewohner der Halbinsel Jandía bezeichneten den Ort auch als "Puerto de la Cebada", Hafen der Gerste. Es wurde "cebada", eine nordafrikanische Gerste die in Cofete angebaut wurde, verschifft und auch andere Dinge. Morro Jable war so entlegen, keine Strasse führte dorthin, dass es an der Mole keinen Zöllner wie z.B. in Ajuy gab. So konnte alles verschifft werden, ohne den Lehnsherren Exportzoll zu entrichten. Wenig bekannt, bis ins späte 19. Jhd. hinein war Lanzarote, La Gomera, El Hierro und Fuerteventura im Besitz eines Lehnsherren, die Bewohner defacto Leibeigene. Das endete erst mit der ersten Republik, als Fuerteventura der Provinz Las Palmas zugeordnet wurde. Dass die Bewohner von Morro Jable Leibeigene waren, daran erinnert auch der Name des Barranco, der in Morro Jable mündet. Es ist der "Barranco de la Ciervo", der Barranco des Hirschen. Natürlich gab es nie Hirschen auf Fuerteventura. Es handelt sich um einen der vielen Verständnisfehler der Militärkartographen, die ein gebildetes Castellano sprachen, in dem "s" und "c" deutlich anders ausgesprochen wird. Im kanarischen und lateinamerikanischen Spanisch kaum, denn die Sprechweise des "c" und "z" wie sie z.B. in Madrid gepflegt wird, gilt als "affig" und aufgesetzt. So hiess der Wasserlauf auch tatsächlich "Barranco de la Siervo", also der Wasserlauf der Sklaven bzw. Diener. In den amtlichen spanischen Karten ist er als "Barranco de la Ciervo" geführt.

Wer als Tourist nach Fuerteventura kommt und sein Quartier in Morro Jable beziehen wird, steigt in der Regel am Airport El Matorral in einen Transferbus und wird in den Süden hinunter gefahren. Jener, der das erste mal nach Fuerteventura reist, wird beim Anflug schockiert gewesen sein. Unter ihm eröffnete sich beim sehr windigen und ruppigen Landeanflug nur Öde. Kein Grün, keine tropischen Wasserfälle, kein Tahiti Südsee Feeling. Beim Landeanflug ist die Insel immer wunderbar zu sehen, denn bei 300 Tage wolkenlosem Himmel im Jahr, ist fast immer blendende Sicht. Die Stimmung bei der Kofferausgabe ist gedrückt. So hatte man sich das nicht vorgestellt. Urlaub in der kargen Einöde. Doch das dauert nur kurz an und geht jedem so. Auf der Fahrt nach Süden beginnen nach und nach die Traumstrände von Fuerteventura am Urlauber vorbeizuziehen. Erst geht es durch Berge, dann taucht die Küsten von Costa Calma auf. Der schneeweise Strand und das türkisfarbene Wasser vom Playa de la Barca, Risco de Paso und Boca de mal Nombre locken, es geht durch die Palmenallee von Costa Calma, durch den Palmenhain von La Lajita und dann endlich hinunter nach Morro Jable. Der Strand Playa del Matorral liegt vor dem Touristen, endlos langer feiner weisser Sand, türkisfarbenes Wasser und zu allem Überfluss, als ob man ihn für Touristen hingebaut hätte, steht da auch noch ein schneeweisser Leuchtturm mitten am Strand. Die Uferpromenade endlos von mächtigen Palmen gesäumt. Einfach herrlich, ein Paradies. So, genau so hatte man sich Urlaub vorgestellt und es sieht noch besser als auf der Website aus. Vergessen der Anflug mit dem trostlosen Blick. Der Frust weicht der Euphorie. Der Tourist hat nur noch eines im Sinn: Die Koffer so schnell wie möglich loswerden und ab an den traumhaften Strand direkt vor dem Hotel. Ins Wasser springen und dann in den Sand legen und sich die Sonne auf die Haut brennen lassen. Eine gute Idee und so geht es fast jedem, der das erste Mal auf "die Insel" kommt. Auch den Tourismuspionieren der 1960iger Bückle, Heneken und Schütte ging es ähnlich. Als sie in Morro Jable angekommen waren wich der Frust der Euphorie. Morro Jable wurde in der Welt bekannt. Der Rest ist Geschichte.

Der Strand Playa del Matorral und das Wasser ist so schön, dass es einfach zu verlockend ist, seinen gesamten Urlaub dort zu verbringen und keinen Schritt aus Morro Jable heraus zu machen. Einfach nach dem Frühstück jeden Tag in Badehose oder Bikini mit Handtuch zum Strand hinüber zu gehen, zu faulenzen und sonst gar nichts zu machen. Das ist auch einmal eine verdammt gute Idee. Wer das ganze Jahr hart arbeitet, der kann daran Geschmack finden. Warum auch nicht. Man muss nicht ewig beschäftigt sein und aktiv, wie es die Werbung eintrichtern möchte, damit der Mensch konsumbereit gehalten wird. Auch Müßiggang ist ok, sehr sogar. Die Insulaner machen es vor: "tranquilidad". Wenn es im Sommer so richtig heiss wird, nur nicht zu viel bewegen. Angeln ist schon Sport genug. Im Schatten sitzen und plaudern, die Seele baumeln lassen, auch das braucht der Mensch. Und auf keinen Fall die herrliche Siesta am Nachmittag im abgedunkelten kühlen Zimmer vergessen. Entspannung pur, die das Herz verjüngt. Tatsache, wissenschaftlich nachgewiesen. Morro Jable ist für all das ein perfekter Ort. Dort lernt der Tourist "Süden".

Auf der anderen Seite verpasst der Urlauber einfach zu  viel, wenn er die kurze Zeit auf der Insel nur faul verbringt. Ganz grandiose kleine einsame Strände verpasst er wie den Playa de los Ojos. Es werden nicht die phänomenalen Aussichtspunkte Degollada de Agua Oveja (295 m) oder Mirador de los Canarios (340 m) erlebt, der Pico de la Zarza (807 m) wurde nicht bestiegen und von dort über den Atlantik nach Gran Canaria oder Teneriffa hinüber geblickt. Das aufwühlende Cofete und seine Strände, die Islote de Cofete und der Roque del Moro wurden verpasst, Sonnenuntergänge am Punta de Jandía oder Punta de Pesebre nicht erlebt, das herrliche Zentralmassiv und das Palmental Vega de Río de Palmas wurden nicht durchwandert, das historisch Betancuria nicht genossen, der Urlauber war nicht mit der Fähre auf der Isla de Lobos, hat keine Fiesta mitgemacht, kein Spass bei Wassersport gehabt, keinen Bootsausflug unternommen und und und. Die aus dem Flugzeug so öde wirkende Insel entpuppt sich am Boden als erlebnisreicher Ort für erkundungshungrige Reisende, Sportfreaks, Kulturinteressierte, Birdwatcher, Stargazer und andere. Fuerteventura ist so vielfältig, so erlebnisreich, es muss einfach öfter gekommen werden. Und so ist es ja auch. Es wird gesagt, man kommt einmal und nie wieder oder immer wieder. Genau so ist es. Die Einen können mit der Insel gar nicht, die Anderen verfallen ihr, dem reduzierten unaufdringlichen Charme und entdecken sie als ihren Sehnsuchtsort. Denn irgendwie ist Fuerteventura auch Freiheit. Wo gibt es denn die wirklich noch?

Die Strände Fuerteventuras: Playa los Pozos (Playa los Hornos – Playa de Chica)

Geschichte – Kultur – Wirtschaft.

"To make the long story short": "Don Gustavo" Gustav Winter besass seit Mitte der 1940iger Jandía und träumte von Hochseefischfang, Konservenfabrik, Flugfeldern, Landwirtschaft im grossen Stil und auch Tourismus. "Don Gustavo" hatte Land, viel sandiges Land und Visionen. Zuwenig Mittel, finanziell wie auch Manpower. Raul Bückle, der Flugtourismus Pionier, der die Südflug gegründet hatte, entdeckte Anfang der 1960iger die endlosen Strände von Jandía auf Fuerteventura. Wie der Zufall es wollte, waren an Bord einer DC-7C nach Teneriffa die persönlich von Südflug Chef Raul Bückle gesteuert wurde, ein erfahrener Kampfpilot des WK II, zwei Stuttgarter Architekten nämlich Gustav Schütte und Manfred Heneken, die sich für einen betuchten Kunden in Santa Cruz de Tenerife nach einem prardiesischen Grundstück samt Strand für eine Villa umsehen sollten. Schütte und Heneke erkannten schnell, Teneriffa war es nicht so recht, denn die Strände waren nicht so, was man sich im grauen Deutschland vorgestellt hatte. Damals gingen Charterflüge nicht wie heute im Stunden Takt hin und her, sondern der Flieger blieb am Zielort auch schon mal eine Woche am Boden. So hatten Gustav Schütte und Manfred Heneken Zeit mit Raul Bückle ins Gespräch zu kommen, der meinte, auf Teneriffa wären sie ganz falsch, auf die Nachbarinsel nach Fuerteventura auf die Habinsel Jandía müssten sie.

Bückle, Schütte und Heneken waren deutsche Unternehmer des alten Schlages. Es wurde nicht lang geredet, man setzte sich zu viert in eine alte Propeller Maschine nach Fuerteventura, denn Don Gustavo war mittlerweile auch schon dabei, denn Bückle hatte seinen Bekannten telefonisch nach Teneriffa gelotst, um Vorgespräche zu führen. Gelandet wurde am Flugfeld von Los Estancos auf Fuerteventura. Mit einem Jeep über holprige Pisten und über Sandfelder machten sich sodann Bückle, Schütte, Heneken und Winter auf nach Jandía. Das dauerte zu der Zeit einen halben Tag. Aussteigen und schieben und Reifenpannen waren normal. Dann erreichte man Morro Jable. 25 einfache Fischerhäuser vor Sanddünnen. Keine Wasserleitung, salziges Wasser aus der Zisterne, keine Toiletten, das Geschäft erledigte das Dorf an den Klippen, kein Strom, nichts. Noch nicht einmal eine Strasse gab es nach Morro Jable. Die beiden Architekten Gustav Schütte und Manfred Heneken waren von der Dünenlandschaft und den Stränden begeistert. Bei Petroleum Lampen sassen Gustav Winter, Raul Bückle, Gustav Schütte und Manfred Heneken zusammen, verhandelten und schmiedeten Pläne. Schliesslich schenkte Gustav Winter dem Triumvirat Bückle, Schütte und Heneken einen Ziegenstall samt Land, war mit im Team und es wurde los gelegt. Keine Projektstudie wie heute üblich, kein Projektteam mit Steering Commitee und Beirat, in dem viel geredet und wenig angepackt wird, es wurde einfach los gelegt. Zu recht können sie alle als die Tourismuspioniere Fuerteventuras bezeichnet werden. Es wurden Leute angeheuert, viele gab es ja im Dorf nicht, der Ziegenstall wurde ausgemistet, Heneken und Schütte führten abwechselnd die Bauaufsicht, Winter liess seine Beziehungen spielen, Bückle räumte auf jedem Flug auf die Kanaren die Frachträume seiner DC-7C Maschinen neben den Touristenkoffern mit WC Schüsseln, Badewannen, Möbeln, Geschirr und sonstigem voll. Alles was benötigt wurde, wurde in den Linienmaschinen herangeschafft. Das war echter Pioniergeist, wie er heute in Deutschland vergeblicg gesucht wird. Mitte der 1960iger war es soweit. Das erste Touristenhotel von Fuerteventura, das zweite Hotel Fuerteventuras überhaupt, eröffnete samt Pool: Die "Casa Atlantica" direkt am Strand mit 14 Zimmern, einst Ziegenstall. Man besass einen VW Bus, mit dem die neuen Urlaubsgäste aus Los Estancos ins Hotel gebracht wurden. Lief alles gut, war das über die holprige Piste in 4 bis 5 Stunden zu schaffen. Das war damals nicht schlimm, denn Touristen kamen nicht hektisch für 5 bis 7 Tage zum Urlauben, ein Monat war der Standard. Die guten alten Zeiten, wo jeder Dienstnehmer in Deutschland ganz normal einen Monat auf Urlaub ging, von keinem Handy oder e-Mail belästigt wurde, sich im Urlaub um seinen Arbeitsplatz keine Sorgen machen musste und dann gut erholt und braun gebrannt nach einem guten Monat an seinen Arbeitsplatz zurück kehrte. Da war 4, 5 Stunden holprige Piste völlig OK.

Die Tourismuspioniere waren umtriebig. Schon 1968 wurde das zweite Haus eröffnet, das „Hotel Jandía Playa“, das Gustav Schütte federführend gestaltet hatte. Ein Problem stellte sich: Es gab in Morro Jable absolut keine Infrastruktur. Keine Bar, kein Restaurant nichts. Nur die endlosen Strände waren zu wenig. Es musste etwas unternommen werden. Da kam die "Robinson Club GmbH", die 1970 von TUI und Steigenberger gegründet wurde, genau richtig. Das Unternehmen hatte den Zweck TUI und Steigenberger Hotels, die Auslastungsprobleme hatten, zu füllen. Genau dieses Problem hatte das „Hotel Jandía Playa“ auch. So tat man sich mit der "Robinson Club GmbH" zusammen und 1972 wurde das „Hotel Jandía Playa“ der erste Robinson Club der Geschichte. Das Geschäft lief und so erkannte TUI und Steigenberger die "Robinson Club GmbH" nicht als Notnagel, mit der schwächelnde Hotels gefüllt werden konnten, sondern als eigenes, gutes Tourismusmodell. Unternehmerisches Glück muss man eben haben. Und so konzipierte die "Robinson Club GmbH" bereits 1974 ihr erstes eigenes Hotel, dass rein als Club Robinson originär gedacht war. 1974 wurde neben Morro Jable in Kenia der zweite Club Robinson eröffnet.

Ab 1970ig ging in Morro Jable richtig die Post ab. Der neue, moderne Flughafen von Fuerteventura in El Matorral war am 14. September 1969 eröffnet worden, im Jahr 1973 landete der erste internationale Direktflug der Geschichte auf Fuerteventura, eine Condor Maschine aus Düsseldorf. Ein neuer Direktflug nach dem anderen startete aus Deutschland nach Fuerteventura. Deutsche Urlauber hatten die Sonne Fuerteventuras entdeckt. Die Menschen hatten Geld in der Tasche, Morro Jable war angesagt, es entstand Costa Calma und mehr. Aus einem sandigen unbewohnten Landstrich, war in nur 10 Jahren ein angesagter, internationaler Touristen Spot geworden. Gustav Winter, Raul Bückle, Gustav Schütte und Manfred Heneken die Erfinder des Tourismus auf Fuerteventura. Vieles mag sich wie eine Anekdote anhören. Wer es nachlesen möchte findet Originalquellen wie z.B. die Autobiographie von Raul Bückle "Turbulenzen" in Antiquariaten. Auch gute Literatur, um mit den Spinnereien um Gustav Winter aufzuräumen. Dort finden sich die wahren Geschichten.

Das erste Hotel von Fuerteventura war übrigens ein namenloses "Hotel" eben, in Puerto del Rosario. Heute ist ein Museum im alten Haus untergebracht, die Casa Miguel de Unamuno y Jugo, denn der wurde dorthin vom Diktator General Primo de Rivera verbannt. Der erste angelegte Weg, teils aus Kalkplatten, aus der Inselmitte hinunter nach Jandía geht auch auf General Primo de Rivera zurück. Wie nach ihm General Franco schickte er unliebsame Zeitgenossen in Straflager nach Fuerteventura. Sie mussten, angeblich auf Bitte des Don Gustavo, ihm wurden gute Beziehungen zur Generalität nachgesagt, den "Camino de los presos" ("Weg der Strafgefangenen"), anlegen. Eine mörderische Arbeit unter der Sonne und dann noch an sandigen Stellen mit Kalkplatten belegt. Daher heisst der Weg unter Majoreros auch der "Camino de Cal", der Kalkweg. Heute führt ein guter Teil des südlichen Teils des Wanderweges GR-131 über den "Camino de los presos", was wenigen bewusst ist. Die Zeit der Militärdiktatur, in der sich Fuerteventura als besonders Franco freundlich zeigte, wird gerne verdrängt.

Historisch sind auch die Salzwiesen, die vor dem Playa de Matorral in Morro Jable liegen und heute Naturschutzgebiet sind, sehr interessant. Die Brandung schuf und schafft nach und nach einen vorderen, erhöhten Sandrücken. Hinter ihm drückt die Flut unterirdisch Wasser in die Salzwiesen, die dadurch immer feucht, bei starker Flut auch überschwemmt, sind. Besonders schön auf der Isla de Lobos zu sehen. Auf den Wiesen wachsen wertvolle Salzkrautpflanzen, aus denen Kali, Soda und Potasche gewonnen werden kann. Heute fühlen sich, direkt neben dem Strand, seltene Vogelarten dort sehr wohl. Skurril, gleich in der Nähe der Sonnenanbeter. Viele hübsche Kanarienvögel sind in den Wiesen auch zu beobachten. Birdwatching von der Sonnenliege aus. Vor dem Tourismusboom wurden die Salzwiesen von El Matorral regelmässig geerntet, um das wertvolle Kali und Soda herzustellen. Später, als die Konservenindustrie kurze Zeit auf Fuerteventura Fuss fasste, wurde aus El Matorral (das Gestrüpp), eine grosse Saline. 16.000 m2 umfasste sie und wurde bis 1950ig betrieben. Generell wurden die Salinen auf Fuerteventura erst mit der Konservenindustrie gebaut, sehr spät also. Die erste in Salinas del Carmen, das heutige Salzmuseum. Davor wurde das benötigte Salz aus natürlichen Salinen der Westküste herausgekratzt. Lavabecken, die überflutet wurden und in denen dann das Salz auskristallisiert. Noch heute können an der Westküste ältere Inselbewohner gesehen werden, die eigenartig mit Löffel und Einmachglas bewaffnet an der Küste unterwegs sind. Sie ernten wie dazumal Salz. Dass Salinen erst so spät auf Fuerteventura betrieben wurden verwundert, denn es ist ein leichtes und geht fast von selber, Salz im grossen Stil zu gewinnen. Das Atlantikwasser ist mit 10% Volumensprozent sehr salzig, die intensive Sonne erledigt im Salzbecken schnell und kostenlos den Rest. Der Grund war politisch. Salinen waren einfach verboten, da Salz bis in die Neuzeit ein wertvoller Monopolbetrieb jeglicher Staaten war, wie Tabak, Branntwein usw. 1641 regelte das Cabildo von Fuerteventura ausdrücklich, dass Salz nur aus natürlichen Salinen geerntet werden dürfe und nur nachbarschaftlicher Verkauf auf der Insel erlaubt sei.

Der Leuchtturm auf den Salzwiesen, der so einwenig wie für Touristen hingebaut aussieht, ist der neuste von Fuerteventura und stammt aus dem Jahr 1991. Er ist nicht so schön wie der Leuchtturm auf der Isla de Lobos, Punta de Jandía, El Cotillo oder Punta de Entallada, denn er wurde bereits für den vollautomatischen Betrieb entworfen und hat daher kein Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude für den Leuchtturmwärter. Nüchtern und zweckmässig ist er, die Romantik fehlt einwenig.

Wer mit seinen Kinds zu Weihnachten in Morro Jable ist, sollte den Dreikönigstag nicht verpassen, denn da bekommen spanische Kinder ihre Geschenke. In den Städten und Dörfern finden Dreikönigs Umzüge statt. Auch der Paseo in Morro Jable ist gesperrt und die Könige reiten in einem grossen Umzug auf Kamelen unter Palmen durch die Strasse. Übrigens schenken sich Erwachsene nichts. Der heilige Abend ist rein der Familie gewidmet und besteht traditionell aus einem stundenlangen Familienessen, zu dem die ganze Verwandtschaft zusammen kommt und bei dem sich die Tische unter der Last des Essens biegen.

Die Strände Fuerteventuras: Playa los Pozos (Playa los Hornos – Playa de Chica)

Für wen lohnt der Besuch?

Morro Jable bedient eine grosse Zielgruppe. Wer dem deutschen Winterwetter zum Golfen entkommen will und nicht mehr als 4 Stunden im Flugzeug sitzen möchte, hat nicht die grösste Auswahl. Auch Mallorca ist dann feucht nass, im Tramuntana Gebirge schneit es. Da bieten sich die Kanaren an. Zum Beispiel einer der vier Golfplätze auf Fuerteventura. Jener in Morro Jable ist besonders windgeschützt – ein dickes Plus auf der Insel im Passatwind.

Taucher finden mit Morro Jable einen idealen Ort, an dem sie eine breite Auswahl an Quartieren haben, die in der direkten Umgebung grandioser Tauchspots liegen. Deutsche Tauchschulen, neues Material, grosse Zodiacs stehen bereit. Auch eine gute Idee für Taucher ist sich in ein Ressort wie den Robinson Club einzumieten, indem eine der besten und erfahrensten Tauchschulen beherbergt ist. Sie bietet auch Exkursionen für Pros an und hat die einzige Dekokammer von Fuerteventura, in der vier Personen Platz finden. Shit happens. Auf eigene Faust sollte man auf Fuerteventura nicht tauchen. Ein erfahrener Guide macht sich immer bezahlt nicht nur in Punkto Sicherheit sondern auch in Bezug auf den Erlebnisfaktor.

Wer einfach nur die Seele baumeln lassen möchte, den ganzen Urlaub nicht ins Auto steigen will, vom Frühstückstisch direkt an den Strand gehen will, ohne dafür ein Auto zu brauchen, ist in Morro Jable genau richtig. Die Strände sind so gross, dass man selbst in der Hauptsaison Unmengen Platz für sich alleine hat. Wer niemanden sehen will, spaziert einfach die Küste entlang. Für Adria Verhältnisse ist der Strand in Morro Jable in der Hauptsaison völlig ausgestorben und leer. Costa Calma und Morro Jable sind auch die besten Ecken, um auf Fuerteventura zu baden. Kaum Brandung, die läuft aus Westen auf Fuerteventura zu. Die Küste fällt flach ab. Mehr als 5 Meter Tiefe werden erst nach 2 oder manchmal 5 Km erreicht. Also auch eine gute Ecke, um mit Kindern Urlaub zu machen und recht gefahrlos ins Wasser zu gehen. Die Strände sind mit der "Blaue Flagge" ausgezeichnet. Die Wasserqualität ist 1a, Sanitäranlagen am Strand, Süsswasserduschen und ausgebildete Rettungsschwimmer, die auch im Fall der Fälle eingreifen können und nicht zur den Notruf wählen. Jetskis um Hilfe zu leisten, liegen am Strand.

Die Strände von Morro Jable sind blitz sauber, Hunde sind verboten, laute Musik und ähnliches ebenfalls. Das wird von der Policía Local auch kontrolliert. Ein Segen, Wundermasseure aus Asien und fliegende Händler aus Afrika sind auf Fuerteventura verboten und zerstören nicht durch penetrantes Ankeilen den Urlaub. Der Paseo im Ort eignet sich gut für morgendliches und abendliches Radfahren, Joggen oder Spazierengehen. Im alten Ortsteil von Morro Jable liegen einige nette Tapas Bars​​​​​​​, ruhig und gemütlich geht es zu.

Der Urlauber wird Morro Jable​​​​​​​ gut erholt verlassen. Wer nur ganz in Ruhe Sonne​​​​​​​ und türkisfarbenes Wasser geniessen will, kann das in aller Ruhe bei Sonnengarantie tun. Auch faul sein ist erlaubt. Wem das zu langweilig ist, der findet ein grosses Angebot an Ausflügen oder auch Sport. Ambitionierte Sportler im Bereich Surfen, Triathlon etc. sind an Orten wie Costa Calma, El Cotillo, Las Playitas oder Corralejo richtig aufgehoben. In Morro Jable ist es eher gemütlich, obwohl es so touristisch ist.


Messen in der Parroquia Nuestra Señora del Carmen:

  • Jeden Do+Sa 19:30 Uhr

  • Jeden Sonntag 11:30 Uhr

Infrastruktur.

Corralejo, Costa Calma und Morro Jable sind die Touristenspots der Insel und entsprechend gut mit Infrastruktur versorgt. Ausserhalb der Spots ist es ruhig und einsam auf der Insel. Kaum eine Tankstelle ist zu finden. In Morro Jable gibt es viel aber nicht alles.

Zum Einkaufen ist Morro Jable kein El Dorado. Die beiden Shopping Center, in denen man sich schlendernde und kaufwütige Touristen erträumt hatte, vergammeln und stehen fast leer. All-in Touristen geben den Ton an und das Urlaubsbudget. Um in Boutiquen einzukaufen etc. ist kein Geld in der Tasche. Wer Mode kaufen will, kann das nur im La Rotonda in Puerto del Rosario oder besser in Corralejo. Das war es auf der Insel. Die beste Option diesbezüglich ist in Morro Jable im Fährhafen in die Jet Fähre zu steigen. In 100 Minuten ist der Fährgast in Las Palmas de Gran Canaria und findet ein Einkaufsparadies vor, das deutlich preiswerter als auf Fuerteventura ist und absolut alles zu haben ist. Immerhin ist Las Palmas die 7. grösste Stadt Spaniens und ziemlich wohlhabend.

Bricht eine Krone aus dem Zahn, fährt ein Hexenschuss ein, wird man von einer Allergie heimgesucht etc., dann stehen deutsche Ärzte bereit. Passiert etwas Grobes, ist es nicht so toll, denn dann heisst es mit dem Krankenwagen nach Puerto del Rosario und das kann extrem lange dauern. Das in wenigen Minuten die Luftrettung vor Ort ist, wie es in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Standard ist, davon kann auf Fuerteventura nur geträumt werden. Einen schweren Unfall sollte sich ein Tourist auf Fuerteventura nicht leisten.

Morro Jable wartet auch mit einem der 4 Golfplätze von Fuerteventura auf. Sein Vorteil, der Golfplatz in Morro Jable liegt auf jeden Fall am Wind geschütztesten auf der Insel. Taucher werden sich auch wohlfühlen. Gleich in der Nähe von Morro Jable sind wunderbare Tauchspots mit atemberaubender Unterwasserlandschaft und Meeresbewohnern zu entdecken. Einige hoch professionelle und erfahrene Tauchschulen bieten sich an. Kitesurfer und Windsurfer fahren nach Risco de Paso oder Playa de la Barca. 15 Minuten dann ist der Surfer an den Spots. Für Wellenreiter ist eher der Norden, El Cotillo oder Corralejo, zu empfehlen. Die nächste Surfschule von Morro Jable aus ist in La Pared. Freesurfer finden ausgefallen Spots für Pros zum Beispiel am Punta de Salinas.

Wem es langweilig wird und wer Unterhaltung sucht, der geht einfach in den Fährhafen. Ausflugsboote, Segel Rennyachten, Jet Skies, ein Piraten Boot, das zu einer Erlebnistour ausläuft, bietet sich besonders für Kinder an, in eine Badebucht mit grossem Katamaran kann aufgebrochen werden samt Jetski an Bord, Hochseefischen, alles wird angeboten. Einfach hingehen, Badehose und Handtuch mitnehmen und jenes aussuchen, zu dem man gerade Lust hat. Empfehlungen sind schwer, jedem gefällt etwas anderes. Die Angebotene Unterhaltung ist nicht billig aber angemessen im Preis und in der Regel sehr professionell auf Basis vieler Jahre Erfahrung.

Wer Lust hat, einige Tage mit dem Mietwagen die Insel zu erkunden, findet alle grossen Automvermietungen vor Ort. Mit der Buslinie No. 1 ist Morro Jable an den Bus Hub in Puerto del Rosario angebunden. Top moderne MAN Reisebusse bringen den Reisenden preiswert, pünktlich und komfortabel mit dunkel getönten Scheiben und Klimaanlage in die Hauptstadt oder auch nur mal schnell rüber zu den Stränden der Costa Calma. Keine schlechte Art auf Fuerteventura zu reisen. Die Busfahrer sind gemütlich unterwegs, viel Zeit aus dem Fenster zu schauen und die Küste zu geniessen.

Wer Nachtleben sucht, ist auf Fuerteventura völlig falsch. Dem sei Ibiza ans Herz gelegt. Dem Publikum auf der Insel steht einfach nicht der Sinn nach langen Nächten. Die vielen Surfer wollen früh morgens in den Wind und die Wellen, da ist ein Kater nicht hilfreich. Triathleten haben auch anderes im Kopf und wer ein anstrengendes Arbeitsjahr hinter sich hat, will sich auch nicht die Nächte um die Ohren schlagen. Die eine oder ander Bar ist in Morro Jable zu finden, einwenig besser ist es in Corralejo, aber in der Regel ist auf Fuerteventura gegen Mitternacht "tote Hose". Das stört auch niemanden, wenn es so wäre, gäbe es ein Angebot. Jene, die es versuchen, machen meist bald wieder dicht. Zum Party machen kommt man nicht nach Fuerteventura.

Schnell gefunden.

Wer vom Airport mit dem Mietwagen nach Morro Jable aufbricht, kann nichts falsch machen und sollte sich auch möglichst keine Navi extra andrehen lassen. Sich auf Fuerteventura zu verfahren ist fast unmöglich. Nach Morro Jable wird am Airport auf die neue Inselautobahn FV-2 aufgefahren, die immer wieder zur Landstrasse wird. Nach Süden immer auf der FV-2 bleiben. Ist die Strasse zu Ende, ist der Tourist in Morro Jable. Auch zu weit fahren ist nicht möglich, denn der Atlantik winkt dann.

Mit dem Bus wird Morro Jable über die Linie 1 erreicht, die in der Hauptstadt am Busterminal startet. Es gibt einen normalen "1ser" und einen "directo" "1ser". Letzterer fährt schnurstracks an der Küste entlang über Gran Tarajal, La Lajita, Costa Calma nach Morro Jable und ist deutlich schneller als der normale "1ser", der eine Kurve über Tiscamanite und Tuineje nach Gran Tarajal​​​​​​​ macht. Das dauert deutlich länger. Wer vom Bus Hub in Puerto del Rosario nach Morro Jable will, sollte beim Fahrplan und Einsteigen darauf achten, auch den "directo" zu besteigen. Wer beim Airport in den Bus einsteigt, kann nichts falsch machen, denn dieser wird nur vom "directo" angesteuert. Wer auf Budget unterwegs ist und seine ganze Surfausrüstung dabei hat, kein Problem. Sie kann in den Bussen in die grossen Gepäckräume gepackt werden. Soviel man will, bist der Bus Rand voll ist. Das kostet nicht extra. Die Fächer sind sehr gross, auch Fahrräder gehen locker da rein.


Pico de la Zarza – auf den höchsten Berg Fuerteventuras.

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Pico de la Zarza – auf den höchsten Berg Fuerteventuras.

Höchster Berg von Fuerteventura und Hausberg von Morro Jable ist der Pico de la Zarza (807 m). 807 Meter kosten einem Alpenländer ein müdes Lächeln. Das kann ihm schnell vergehen, denn er startet von 0 Meter Seehöhe, um den Pico de la Zarza zu besteigen. Die Sonne brennt ab 10 Uhr erbarmungslos herunter, was schon manch einen ziemlich in die Knie gezwungen hat und wenn der Morgenwind nicht wie erwartet Nordost bläst und den Wanderer bergauf anschiebt, sondern kräftig von vorne mit mehr als 40zig Sachen über den Gipfelkamm ins Gesicht bläst, dann zählt jeder Schritt mindestens doppelt. Der Weg auf den höchsten Berg von Fuerteventura kann mühsam sein, oder ganz einfach. Hängt vom Wind und der Sonne ab und natürlich der eigenen Fitness.

Der Weg selber ist ein Spazierweg. Mit dem Mountainbike gut zu fahren. So findet auch ein Mountainbike Rennen jedes Jahr hinauf statt. Ganz in der Früh trifft man Bergläufer, die vor dem Frühstück schnell zum Training auf den Gipfel laufen. Am frühen Morgen, wenn die Sonne noch nicht aufgegangen und es windstill ist, auch keine grosse Herausforderung. Der Pico de la Zarza wird erst ab 10 Uhr schwer und dann immer schwerer. Nicht alpinistisch, das Klima ist brutal. Oben erwartet den Gipfelstürmer ein unbezahlbarer Ausblick: Die Strände Cofetes unter dem Gipfel, herrlicher Blick über die Insel, Gran Canaria und Teneriffa ragen aus dem Meer, unendlicher Atlantik nach Ost und nach West. Pico de la Zarza – früh aus den Federn oder richtig leiden. Der Ausblick entlohnt für alles.

Insider Tipp

Whitbread Rennyacht im Original – mit der "Fisher & Paykel" die Küste entlang brettern!

Segelenthusiasten muss nicht erklärt werden, was das Whitbread Rennen ist. Eine der grössten je gebauten Yachten, die an Whitebread Rennen teilnahm, liegt in Morro Jable, die "Fisher & Paykel". Sie nimmt auch heute noch an Regatten Teil. Um das Boot zu finanzieren, das von einer begeisterten Mannschaft betrieben wird, wird über das Jahr ein interessantes Programm geboten. Dreitägige Segelausflüge in die kanarische Inselwelt oder Halbtagstouren entlang der Küste Fuerteventuras. Dabei kann die atemberaubende Geschwindigkeit dieses reinrassigen Renners erlebt werden. Für Segelenthusiasten Pflichtprogramm auf Fuerteventura!

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