Tiscamanita – Mühlen + Manuel Velázquez.

Was gibt es zu sehen und entdecken?

Der recht ausgestorbene Ort Tiscamanita mit 478 (2018) Einwohnern, liegt auf einer kleinen Anhöhe von 250 m Seehöhe. Wird über die FV-20 aus Süden angereist, wird Tiscamanita über weite Ebenen erreicht, die allesamt als Ackerflächen genutzt wurden. Angebaut wurde Gerste, Mais, Hirse, Kichererbse und ähnliches, welches in der Molino von Tiscamanita gemahlen wurde. Das erklärt auch die Lage des Ortes, der sich um die Windmühle aufbaut. Dort auf der Anhöhe konnten die Flügel der Mühle den Wind besser einfangen. Die Mühle wurde nach kastilischen Plänen errichtet und ist die am ältesten erhaltene Molino auf Fuerteventura. Sie stammt aus dem 17. Jhd. Ob es wirklich die erste Windmühle war, ist nicht bekannt. Zuvor wurde zwar fast ausschliesslich mit grossen Ochsenmühlen gemahlen, es gibt aber auch Vermutungen, dass die ersten Windmühlen schon im 15. Jhd. auf Fuerteventura betrieben wurden. Logisch erscheint das beim stetig wehenden Passatwind. Auch die Technologie der kastilischen Molino war bereits seit Jahrhunderten, eben in Kastilien, im Einsatz. So zitiert Jannis C. Notebart in seiner Arbeit "Windmühlen: Der Stand der Forschung über das Vorkommen und den Ursprung." Chroniken von Juan II. von Kastilien, die untermauern, dass bereits um 1330 die ersten Windmühlen in Kastilien betrieben wurden. Ein Museum in Tiscamanita widmet sich dem Thema Getreidemühlen auf Fuerteventura.

Am schönsten ist die Anreise nach Tiscamanita über die FV-20 aus dem Norden. Dann wird das interessante "Agua de Bueyes", "Ochsenwasser", passiert. Ein Ort unterhalb des Vulkanes Caldera de Gairía (461 m), der geologisch sehr interessant ist. Agua de Bueyes ist ein sogenanntes "hydrografisches Becken", im Volksmund "ein Wasserloch". Die Böden rund um Agua de Bueyes sind wahrscheinlich die fruchtbarsten der Sonneninsel. Die besonderen Gegebenheiten ermöglichen Landwirtschaft, die kaum anderen Ortes auf der Insel möglich ist. Einst durchzogen dort Obstgärten die Landschaft. Wasser war immer ausreichend vorhanden. Es musste nur an die Oberfläche gefördert werden. Daher ist der Ort auch mit den "Chicagos", den alten Windrädern, übersät, die Anfang der 1900derter aus den USA auf die Insel gebracht wurden. Einige drehen sich noch quietschend im Wind, andere sind einfach umgefallen. Wer Agua de Bueyes durchwandert, findet sich in der Szenerie eines mexikanischen Westerns. Tolle Fotomotive und Kulissen in einer einsamen Gegend.

Um den Caldera de Gairía (461 m), der als Hausberg nordöstlich vor Tiscamanita liegt, findet der Offroad oder Mountainbike Freak ein herrliches Revier. Wanderer sollte die Gegend um Agua de Bueyes und die Barrancos erforschen. Das in Sichtweite gelegene Aerodrom el Jarde lockt mit fantastischen Rundflügen in Ultralights und wer es tatsächlich spannend findet der Aloe Vera beim Wachsen zuzusehen, der kann sich auf der nahegelegenen "La Finca de Aloevera" mit Jeeps durch die Pflanzungen karren lassen und sich dabei die Märchen über die heilende Wirkung der angeblichen Wunderpflanze erzählen lassen.

Das Aerodrom von Tiscamanita Fuerteventura.

Geschichte – Kultur – Wirtschaft.

Geschichtliche Schätze beherbergt Tiscamanita nicht. Auch die Ermita de San Marcos de Evangalista aus dem Jahre 1699, die nur zu den Messen geöffnet wird, hat im Inneren keinerlei bedeutende Dinge zu präsentieren. Sie ist ein schlichtes Gotteshaus. Nichts lenkt den Gläubigen ab und da sie auch keine imposante hochragende Erscheinung ist, fühlt sich der Gottesgläubige in ihr nicht klein und unbedeutend. So gesehen ist die Ermita gut gelungen.

Trotzdem hat Tiscamanita etwas historisches und sehr Bedeutendes zu bieten, das ganz im Versteckten liegt, nicht zu besichtigen ist. Der Ort ist die Geburtsstädte einer Persönlichkeit, welche die Geschichte des kanarischen Archipels massgeblich mit beeinflusst hat. Von diesen Persönlichkeiten hat Fuerteventura einige. Im Verhältnis zu den paar Tausend Einwohnern, die es im letzten Jahrhundert hatte, sogar überproportional viele. Wohl auch daher, da Fuerteventura eine harte Insel war, eine erbarmungslose Schule auf ihr zu absolvieren war. Wer auf der Sonneinsel überleben wollte, der musste Disziplin, Härte, Ausdauer und arbeiten lernen, sowie die Einsicht, dass der Mensch ein soziales Wesen und alleine kaum überlebensfähig ist. Wer mit all dem nich klar kam, der ging unter. So brachte La Ampuyenta den weltberühmten Tropenmediziner Doctor Tomás Mesa y Mena hervor, selbst in der medizinischen Gesellschaft in New York gefeiert wurde, in Tetir erblickte Juan Rodríguez González das Licht der Welt, Initiator und Mitbegründer der ersten Bank des kanarischen Archipels und das unscheinbare Tiscamanita brachte Manuel Velázquez Cabrera (* 1863, Tuineje - † 1916, Madrid) hervor. Velázquez ist jener Mann, der entscheidend dafür mitkämpfte, dass jede kanarische Insel ihr Cabildo bekam, ihren Inselrat, der auch Abgeordnete nach Madrid entsenden kann. Weniger bekannt, Velázquez war auch ab 1904 Teilhaber und ab 1905 Alleineigentümer der Saline Salinas del Carmen, ehemals Salinas de la Hondurillas, im Ort Salinas del Carmen. Manuel Velázquez Cabrera gab der Saline den Namen "Carmen", in Dankbarkeit an seine Gattin, die ihm nicht weniger als 8 Kinder schenkte! Einem seiner Söhne vererbte er die Saline, als er viel zu früh mit 53 Jahren an einer Lungenentzündung kurz vor Weihnachten 1916 in einem Hotel in Madrid verstarb.

Manuel Velázquez Cabrera Tiscamanita Fuerteventura.

El lucha de Manuel Velázquez Cabrera.

Bis 1873 war Fuerteventura ein Lehn, was recht eigen klingen mag. Verwaltungstechnisch und rechtmässig wurde dort noch im Mittelalter gelebt. Erst als am 11. Februar 1873 die erste Verfassung Spaniens in Cádiz proklamiert wurde, änderte sich alles. Die Verfassung war so modern und richtungsweisend, dass sie schon nach 23 Monaten am 29. Dezember 1874, unter kräftigem zu Tun der Krone, Kirche und Grossgrundbesitzer, wieder ausser Kraft gesetzt wurde. Die Verfassung war kein literarisches Werk unter der Fiktion "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit", sondern schaffte handfeste Tatsachen und stellte sogar Fuerteventura, eine ferne Insel, auf den Kopf, regelte auch dort alles neu. Ab diesem Zeitpunkt war Fuerteventura kein Lehn mehr, wurde Bestandteil der Provinz Las Palmas und selbst die Gemeindestruktur wurde neu, mit den noch heute existenten sechs Gemeinden, geschaffen. 1873 ist vielleicht das bedeutenste Jahr für das kanarische Archipel nach der Conquista. Ab nun sollte in wesentlichen Teile das Archipel selber über sich bestimmen und nicht mehr unter dem Diktat des fernen kastilischen Madrid stehen. Was wusste man denn in Madrid, wie es auf den Kanaren gerade aussah oder vor allem auf Fuerteventura? Fuerteventura hatte selbst in den 1940igern noch nicht einmal ein Telegraphenkabel. Passte das Wetter, legte einmal wöchentlich das Postschiff an. Das war die einzige regelmässige Verbindung zum Rest der Welt.

So hing die Idee im Raum, eigene Inselräte zu schaffen, die Cabildos, die Abgeordnete nach Madrid entsenden dürften, um die Interessen des Archipels und der Insel, auf der sie gewählt waren, zu vertreten. Manuel Velázquez Cabrera, geboren in Tiscamanita, war glühender Verfechter der Idee und er hatte wie kein anderer im Leben kennen gelernt was es heisst, für etwas kämpfen zu müssen. Mit drei Jahren starb seine Mutter, wenig später musste sein Vater mangels Möglichkeiten in Tiscamanita Geld zu verdienen nach Uruguay auswandern. Sein Vater starb dort nach wenigen Jahren in Montevideo. Seinen Sohn sah er nie wieder. Er liess Manuel nicht einfach zurück, sondern gab ihn zur Betreuung und stellte sicher, dass Velázquez die Schule in Tuineje besuchen konnte. Bei einem Anteil von gut 90% Analphabeten in der Bevölkerung von Fuerteventura, war ein Schulbesuch bereits enormer Luxus. Velázquez ging auch tatsächlich in Tuineje zur Schule, studierte danach in Las Palmas de Gran Canaria und an der renommierten und ehrwürdigen Augustiner Universität in San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa (Gründung 1701 zum Vergleich Göttingen 1734) und beendete seine Studien der Rechtswissenschaften schliesslich in Madrid. In der Folge arbeitete er als Anwalt. Manuel Velázquez Cabrera kam aus dem Elend und legte dennoch eine herausragender Karriere hin. Zweifellos muss Velázquez mit Fleiss, Energie und der nötigen Intelligenz ausgestattet gewesen sein.

Es war dem Anwalt aus Madrid, Manuel Velázquez Cabrera, nicht zu minder, für die Idee der Inselräte in den Kampf zu ziehen. Er machte sich aus Madrid nach Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera und El Hierro auf und sammelte höchst persönlich 3.388 Unterschriften für das Vorhaben. Für die damalige Zeit höchst unüblich, denn die Tätigkeit lag weit unter der Würde seines gesellschaftlichen Ranges. Velázquez war eben ein Macher. In Zeiten von Velázquez gab es noch keine online Petitionen für Smartphone Fantasten, die glauben von der gemütlichen Couch aus die Welt zu ändern.

Mit seinen Unterschriften trat Velázquez in Madrid, zusammen mit seinen Mitstreitern der anderen Insel, eine Gruppe einflussreicher und gebildeter Persönlichkeiten, an, Spanien zu verändern. Die glühenden Verfechter der kanarischen Autonomie, machten im zentralistischen Spanien etwas wahr, was für undenkbar gehalten wurde: Am 17. März 1913 konstituierte sich das erste Cabildo, der erste Inselrat der Kanaren, in Las Palmas de Gran Canaria. Ein Traum wurde war und wieder einmal zeigte sich Las Palmas de Gran Canaria als Brutstätte der Moderne. War es einst mit der Freimaurerloge im Gabinete Literario in Las Palmas die Wiege der spanischen Aufklärung, fand nun unweit dieses die konstituierende Sitzung des ersten Cabildos der Kanaren statt. Der Kampf des Manuel Velázquez Cabrera, "El lucha de Manuel Velázquez Cabrera", war gewonnen. Nur drei Jahre nach diesem historischen Ereignis, starb Velázquez im Alter von 53 Jahren viel zu früh. Eine Lungenentzündung beendet kurz vor Weihnachten 1906 in einem Hotel in Madrid sein Leben.

In Tiscamita würdigt der Ort die Persönlichkeit Manuel Velázquez Cabrera mit einem Denkmal unter einem Dach lauschiger Bäume. Die Cabildos bedeuteten für jede der kanarischen Insel die lang ersehnte Selbstverwaltung und Mitsprache in Spanien. Eine Strasse im Ort Tiscamanita wurde ebenfalls nach Velázquez benannt. Die Calle Manuel Velázquez Cabrera zweigt gegenüber vom Mühlenmuseum von der FV-20 nach Südosten ab. Das Eckhaus dort, in dem heute eine kleine Bäckerei arbeitet, ist das Geburtshaus von Manuel Velázquez Cabrera, das mit einer Gedenktafel versehen war. Nachdem die Fassade 2018 neu geweisst wurde, war plötzlich die Gedenktafel verschwunden. Es muss sich um aussergewöhlich ignorante Personen gehandelt haben, welche die Tafel entfernten.

Besser meint es die Inselhauptstadt Puerto del Rosario mit Manuel Velázquez Cabrera. Spät aber doch erinnerte sich der Inselrat von Fuerteventura an Manuel Velázquez Cabrera und liess eine "escultura" von ihm schaffen, die am 8. November 2001 vor dem Gebäude des Cabildos enthüllt wurde. Die Bronze Statue stammt vom Künstler Emiliano G. Hernández, der auch die beiden monumentalen Bronzestatuen am Morro Velosa geschaffen hat. Sie zeigen die letzten beiden Stammesführer der Majoreros Guise und Ayose, oder besser so, wie sich das der Künstler vorgestellt hat. Jeder, der Puerto del Rosario besichtigt, kommt an der Bronzeskulptur von Velázquez Cabrera vorbei. Sie steht in der Calle de Primero de Mayo, zwischen dem Gebäude des Cabildos und der Iglesia Nuestra Señora del Rosario und vor dem Miguel Unamuno Museum. Hier schliesst sich der Kreis für den Spanien Interessierten. Miguel de Unamuno y Jugo jener Mann, der am 14. April 1931 in Salamanca dazu auserkoren wurde, die 2. Republik zu proklamieren. Jener Miguel de Unamuno, den General Primo de Rivera nach Fuerteventura verbannt hatte. Unamuno und Velázquez Brüder im Geiste eines republikanischen Spaniens mit starken autonomen Provinzen. Für Miguel de Unamuno wurde am Montaña Quemada, unweit von Tindaya und dem Montaña Tindaya, ein Denkmal errichtet.

Die Strände Fuerteventuras: Playa los Pozos (Playa los Hornos – Playa de Chica)

Für wen lohnt der Besuch?

Tiscamanita ist touristisch sehr unergiebig. Sightseer, die nicht vor haben das Mühlenmuseum zu besuchen, werden nichts finden, das lohnt besucht zu werden. Attraktiver ist das landschaftliche Umfeld von Tiscamanita. In Agua de Bueyes können einsame Wanderungen in bizarrer Landschaft unternommen werden. Quietschende oder umgefallene historische Windräder, "Chicagos", zwischen Palmen und verfallenen Obstgärten werden entdeckt. Perfekte Szenerie für einen mexikanischen Western.

Der Vulkan Caldera de Gairía hält schöne und leichte Offroad Touren bereit, die sich auch ganz erstklassig mit dem Mountainbike erkunden lassen. Einzigartige Inselrundflüge, die ganz neue Blicke auf Fuerteventura eröffnen, starten vom nahegelegenen Aerodrom el Jarde. Wer Erlebnis sucht, nicht besonders ängstlich ist und noch etwas Luft in der Urlaubskasse hat, der sollte sich das Erlebnis gönnen.

 

Messen in der Ermita de San Marcos:

  • Jeden Sonntag 17:00 Uhr.

Infrastruktur.

Siehe Mühlenmuseum.

Schnell gefunden.

Siehe Mühlenmuseum.​​​​​​​


Caldera de Gairía – eindrucksvoll schön.

Mehr entdecken in der Umgebung.

Caldera de Gairía – eindrucksvoll schön.

Der Caldera de Gairía (461 m) ist ein Vulkankessel nahe Tiscamanita. Die Schönheit seiner Form beeindruckt und Wanderer, die den Kraterrand besteigen und sich dann auch noch die Mühe machen in ihn abzusteigen, werden die Reste einer kleinen Ureinwohner Siedlung finden. Besonders schön ist der Caldera de Gairía in der Regenzeit. Dann wachsen an seinen Flanken die buschigen "Retamar Codesar" und versehen den gesamten Vulkan mit grünen Tupfen.

Mit einem Geländewagen kann der Vulkan auf einer Piste umrundet werden. Für Mountainbiker oder Trailrunner ist die Runde eine hervorragende Trainingsstrecke und kann nach Lust und Laune, z.B. hinüber nach Vega de Río Palmas und weiter über die Palmenoase Madre del Agua nach Ajuy, ausgebaut werden. Unterwegs wird immer wieder auf freilaufende Kamele gestossen. Tragen sie keine Touristen durch die Gegend, treten sie auch in Hollywood Blockbustern wie "Exodus" von Ridley Scott als Komparsen auf.

Insider Tipp

Mit dem Ultralight im Tiefflug über Fuerteventura – das Flugfeld Aerodromo el Jarde.

Unweit von Tiscamanita liegt das Aerodromo el Jarde, ein privates Flugfeld des Aeroclubs Fuerteventura, von dem aus in Ultralight Maschinen zu Inselrundflügen gestartet werden kann. Die Maschinen fliegen langsam und tief, was die Ausblicke besonders faszinierend macht. Besonders eindrucksvoll ist das Überfliegen von Vulkankratern oder der türkisfarbenen Lagunen. Es muss in Tiscamanita nicht immer nur die gegenüber dem Flugfeld liegende Aloe Vera Finca besucht werden. Reisende, die einzigartige Urlaubsbilder nach Hause bringen wollen, sollten in die Luft gehen.

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