Kriminalität – auf Fuerteventura kaum bekannt.

Null Toleranz – die Guardia Civil mit eiserner Hand.

Der spanische Polizeiapparat ist für den nicht Spanier kaum überschaubar. In den Städten sorgt die Policía Local für die Sicherheit und auch als Ordnungsamt ist sie tätig. Auf Landesebene ist die Policía Nacional aktiv, an den Grenzen sieht die Policía Fronteras nach dem Rechten und die Zentralmacht aus Madrid, die das geeinte Spanien wahren soll, setzt die paramilitärische Guardia Civil, die wiederum Untereinheiten bildet wie die Guardia Civil Trafico, Guardia Civil Finanzas etc. durch. Die Guardia Civil ist historisch belastet, da sie als Handlager des Franco Regimes dem spanischen Volk übel mitspielte. Noch heute hat sie Rechte aus der Franco Zeiten, die sie defacto über das Gesetz stellt. Eine eingeschworene Truppe, die nicht den geringsten Moment zögert Recht und Ordnung mit aller Härte durchzusetzen, wie man erschreckend beim Katalonien Referendum in Barcelona sehen konnte. Das Verhältnis zwischen spanischem Volk und der Guardia Civil immer noch gespannt. Der Einzug einer neuen, jüngeren Generation hat jedoch einiges zum Besseren gewendet und so hat jener, der sich an Recht und Ordnung hält und den Beamten der Guardia Civil mit Respekt begegnet, keine Probleme zu erwarten, sondern wird korrekt und höflich behandelt werden. Auch die Guardia Civil ist zunehmend um die Verbesserung ihres Images bemüht und möchte sich als Dienstleister für die Bürger positionieren. Mit der YouTube Kampagne "¡ten cabeza!", also "Köpfchen haben!", beweist sie sogar Humor. Wer jedoch meint sich nur im Ansatz das leisten zu können, was deutsche Polizisten Tag täglich zu ertragen haben, wird eine schmerzhafte Erfahrung machen.

Die recht herbe spanische Exekutive, die Begriffe wie "Deeskalation" nicht kennt dafür "Durchsetzen" um so besser, samt einer harten Justiz, in der sich Strafen im Gegensatz zu Deutschem Recht addieren, man also auch wie in den USA 300 Jahre ausfassen kann, hat seine Schatten- und lichten Seiten. Für gesetzestreue Bürger bringt es eine im europäischen Schnitt extrem niedrige Kriminalität. Sie beträgt in Spanien gewichtet auf die Bevölkerung im Verhältnis zu Deutschland nur ca. 40% der Deutschen Kriminalität (Quelle: eurostat). In Fuerteventura ist Gewaltkriminalität so gut wie gar nicht existent, selbst Diebstähle sind schon einen grossen Zeitungsartikel wert. Rund 100 tsd. Einwohner sind sehr übersichtlich und weder kommt jemand unregistriert auf noch von der Insel. Auch die Fähren zwischen den Insel helfen da nichts. Auch dort wird eingebucht wie am Airport. Wer kein Schnellboot besitzt und sich an der engmaschigen Guardia Civil Maritimo vorbeischleichen kann, wird die Insel nicht ohne Ausweis besuchen oder verlassen. Daher wird so gut wie jeder Gesetzesbrecher früher oder später geschnappt. Es gibt wenige Orte die so unattraktiv sind kriminell zu werden wie Fuerteventura. Noch dazu gibt es wenig auf der Insel zu holen. Keine super Reichen oder ähnlich lohnende Opfer streifen umher. Die Majoreros selbst sind ein friedliches und entspanntes Volk. Sie zu reizen und in Rage zu bringen, dazu muss man sich schon richtig ins Zeug legen. Grosser Streit liegt ihnen nicht, sie gehen lieber fischen, grillen, trinken Bier, wollen es gemütlich und familiär. In der Regel haben sie eine ehrliche Haut, geben 10 zuviel bezahlte Cent heraus, Taxis fahren den Gast nicht im Kreis und handeln liegt Majoreros auch nicht. Wer über das Ohr gehauen wird, kann sich meist bei einem Landsmann bedanken, der als Glücksritter auf die Insel kam und dem er leichtsinnig sein Vertrauen schenkte.

Fuerteventura ist enorm sicher, auch nachts und auch für Frauen. Des nächtens am Hafen in Puerto del Rosario spazieren zu gehen ist nicht das geringste Problem. Die Gefahr Fuerteventuras liegt im Atlantik. Er kann wild und tückisch sein, ist keine Badewanne wie die Adria. Jeder sollte genau wissen wo und wann er schwimmen geht. Kann am Strand von Morro Jable im Süden gemütlich im Wasser geplantscht und geschwommen werden, muss nur an die Küste nach Cofete hinüber gefahren werden, um auf lebensgefährliche Unterströmung und Brandung zu treffen. Ein lustiger Sprung zur Abkühlung nach einer Partynacht in die Wellen, kann fatal enden, so am falschen Ort gesprungen wird. Es ist völlig unsinnig sich auf Fuerteventura einen Geldbeutel um den Hals zu hängen, vor Raubüberfällen am Strand Angst zu haben oder gar Haiattacken im Wasser zu fürchten. Die Gefahr lauert in Form von Strömung und Brandung.

Eine tödliche Haiattacke wurde auf Fuerteventura noch nie dokumentiert. Die unangenehme spanische Galeere kommt selten vor und wird wenn an der nördlichen Küste angeschwemmt, an der baden und schwimmen ohnedies nicht ratsam ist. Einen Seeigel wird man sich ebenfalls kaum eintreten und auch das gemeine Petermännchen, das sich im Sand versteckt und beim Drauftreten Höllenschmerzen verursacht, mit dem schon viele Mallorca Urlauber Bekanntschaft gemacht haben, wird man auf Fuerteventura nur mit extremen Pech begegnen.

Für Menschen, die sich vor Schlangen und ähnlichem fürchten gibt es gute Nachrichten. Schlangen leben auf Fuerteventura nicht, auch keine Skorpione oder giftige Spinnen. Raubtiere ebenfalls nicht, keine giftigen Pflanzen ausser der kanarischen Wolfsmilch, mit der die Majoreros das Wasser der Lagunen vergifteten, um Fische zu betäuben. Sie konnten so gemütlich von der Wasseroberfläche abgesammelt werden. Wer den weissen Saft der kanarischen Wolfsmilch in die Augen bekommt, sollte schnell einen Arzt suchen. Aber dazu muss er sich erst einmal mit dem stacheligen Wesen anlegen und es auseinander brechen.

Internet, Telefonie, mobiles Breitband und mehr – alles da auf Fuerteventura.

Gefährliche Unterströmungen des Atlantiks.

Grösstes Sicherheitsrisiko auf Fuerteventura? Man selber!

Informieren – lebensgefährlichen "Rip Currents" entkommen.

Das grösste Sicherheitsrisiko ist, so verrückt es sich anhört, man selber auf Fuerteventura. Weder lauern Schlangen noch Skorpione oder gefrässige Tiere an Land auf den Urlauber, noch Haie in Strandnähe, die sich mit einem gut eingeölten Urlauber den Magen vollschlagen wollen. Jedes Jahr ertrinken um die 80 Urlauber auf den Kanaren, Haiangriffe 0. Die Gefahr lauert im Wasser und das unsichtbar.

Werden die Unfallgeschichten der Ertrunkenen gelesen, so wären 99% vermeidbar gewesen. Extreme Hitze, viel Sonne, üppiges Essen und dem Alkohol ordentlich zugesprochen, ohnedies untrainiert und übergewichtig und dann zur Abkühlung ins Wasser. Keine gute Idee. Da werden dann ein paar grosse Wellen zur Todesfalle. Aber auch topp Sportler kann es treffen. Gegen die tückischen "Rip Currents" kommt niemand an. Wer aber kühlen Kopf bewahrt und weiss wie es geht, kommt aber auch aus ihnen mit heiler Haut heraus. Wie es geht, zeigt diese Schautafel!


Insider Tipp

Finger weg von Drogen – ausschließlich dort gibt es Ärger.

Die Nähe zu Afrika macht Fuerteventura zu einem guten Transitland für Drogen. Hauptsächlich wird Kokain verschifft und obwohl immer wieder Schiffe aufgebracht werden, erreichen doch einige die Insel. Manchmal auch unter den Augen des Gesetzes, was schon zu einem filmreifen Einsatz einer Sondereinheit aus Teneriffa führte, die in El Cotillo ein sattes Lager der Gesetzeshüter aushob.

Die richtige Kriminalität auf Fuerteventura spielt sich ausschliesslich im Bereich Drogen ab und da um das lukrative Koks, das es leicht zu bekommen gibt. Jeder Mensch mit Verstand macht ohnedies einen grossen Bogen um Drogen und für jene, die damit Probleme haben, denen sollte bewusst sein: Das kann richtig Ärger geben. Im Umfeld der Drogen oder durch die recht unerbittliche Polizei. Es sollte auch jedem Bewusst sein, dass auf Fuerteventura der Drogentest bei einer Verkehrskontrolle so normal wie ein Alkotest ist. Sonne, Wind, Wellen und Strand – das sollte für den Endorphinschub reichen. Finger weg von Drogen, eine Sache für Loser.

Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit: Policia Local Fuerteventura.Sicherheit auf Fuerteventura: Policia Local.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit auf Fuerteventura: Jet Ski der Rettungsschwimmer am Playa blanca Puerto del Rosario.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.Sicherheit Fuerteventura – Kriminalität, Sicherheit, Polizei, Guardia Civil und andere Institutionen.