Segeln auf Fuerteventura.

Brandung und Passat – das macht Spass.

Segeln auf Fuerteventura ist für Urlauber ein Randthema, denn egal ob mit der Yacht, dem Cat oder einer Jolle: Fuerteventura ist "schwarze Piste" für Segler. Daher gibt es auch keinen Yachtcharter ohne Skipper. Die Küstenwache würde gar nicht mehr zu Ruhe kommen. Denn der Atlantik ist keine Badewanne wie das Mittelmeer. Gut, das Rohnetal pfeffert ordentlich auf das Mittelmeer hinaus und erzeugt am Cap Corse Bedingungen, die bei Skippern Adrenalinschübe verursachen und auch im Frühling kann es an der kroatischen Küste zur Sache gehen, wenn der Meltemi kachelt, aber das wars schon. Ansonsten sind die Isobaren im Sommer so weit auseinander, dass die Wetterkarte schon darauf hinweist, ohne Hilfsmotor wird man nicht weit kommen. Und richtige Dünung im "Mare Nostrum", dem Mittelmeer, abseits des Cap Corse? Nicht existent. Der Atlantik ist ein Revier für Pros. Freizeitkapitäne mit kroatischem Schnellsiederpatent, die einmal im Jahr eine Woche in See stechen, bleiben lieber an Land. Das gleiche gilt für Cat Segler.

Im Yachtsport Bereich steht auf Fuerteventura ein übersichtliches aber ausreichendes Angebot zur Verfügung. Vor allem sind es kurze Küstentouren mit grossen Cats, die in schöne Buchten führen, in denen dann dem Badespass und dem Schnorcheln gefrönt werden kann. Auf der kurzen Tour zu den Buchten eröffnen sich für den Touristen wunderbare Blicke auf die Steilküsten und Strände, die er sonst nie zu sehen bekommen würde. Ein gutes Programm, denn es soll ja Spass machen. Die meilenmässig kurzen Trips zeigen ein neues Bild von Fuerteventura. Niemand muss Seekrank werden und in entlegenen Buchten zu schnorcheln ist auf Fuerteventura ein verblüffendes Erlebnis. Eine derart belebte Unterwasserwelt, in der es ganz normal ist, wenn ein grosser Adlerrochen anmutig vorbei schwebt oder das Schiff am Weg zur Bucht Besuch von Delphinen bekommt, ist schon beeindruckend. Wer ambitionierter Taucher ist, wird nach so einer Tour gleich den nächsten Wunsch haben. Fuerteventura bietet absolut einmalige Tauchspots von besonderer Schönheit und Artenreichtum.

Etwas weitere Touren, die auch noch für nicht geeichte Seeleute verträglich sind, führen von Corralejo auf die Nachbarinsel Lanzarote. Die "Bocaina" wird gequert, einst wichtige Seestrasse nach Teneriffa und Neu Spanien. Das ist auch noch für Landratten gut machbar. Einmal im Jahr wird die Bocaina auch bei einem Schwimmwettbewerb, der "Travesía Internacional la Bocaina", durchschwommen. Eine Überhaus beeindruckende Leistung der Athleten, bei denen die jüngsten kaum Älter als 16 Jahre sind. Wer einen längeren Trip vor hat, mehrere Tage, der kann in Morro Jable ein Boot mit Skipper Chartern oder mit Maxisailing zu einer Tour über das Archipel aufbrechen. Alle Yachttouren, ob mehrere Tage oder wenige Stunden, starten von Corralejo, Caleta de Fuste oder Morro Jable aus. Wer Interesse hat, sollte sich bei einem Spaziergang durch den Yachthafen die Schiffe am Abend ansehen, die dort gross beschriftet an den Molen liegen. So kann schon mal begutachtet werden, mit welchen Schiffen man ggf. ablegen würde. Von den Unmengen Keilerbuden im Hafen von Corralejo sollte man sich fern halten.

Auch ambitionierte Cat Segler finden auf Fuerteventura die Möglichkeit ihren Sport auszuüben. Jollen werden nicht vermietet, es stehen Hobie Cats und Top Cats zur Verfügung. Der Tornado würde so gut wie jeden nicht Pro in diesem Revier ohnedies überfordern. Wenige Surfschulen haben einen angeschlossenen Cat Verleih, die Musik spielt aber in den Hotelressorts. Am Playa del Pozo vermietet beispielsweise die Surfschule Flag Beach Hobie Cats. Ein ernsthafter Segler kann da nur die Nase rümpfen, mehr ein Schiffsfriedhof denn Rental. Anders sieht es da schon am Playitas Resort aus. Top Cat K2 Modelle liegen dort am Strand Cala de las Playas in bestem Zustand. Das Playitas Resort und seine Sportaktivitäten einfach eine Klasse für sich auf Fuerteventura und nicht nur auf der Insel. Immer wieder zu einem der besten Sportressorts Europas gekürt. Weiter nach Süden liegen Hobie Cats am Playa del Matorral bereit, die auch ein attraktives Bild abgeben. Noch besser aufgehoben ist man jedoch im Club AldianaMorro Jable, der neben dem Cat Segeln im Tauchsport top ist. In ihm findet der Taucher auch die einzige Überdruckkammer für Notfälle auf Fuerteventura, in der 4 Personen Platz finden.

Für den Segler ist es nicht ganz einfach materialmässig auf Fuerteventura ihren Spass zu haben. Wird dem Urlauber von Surfschulen regelrecht die Hoteltüre eingerannt, muss man sich im Yacht oder Cat Sport einwenig umsehen, um ein gutes Angebot zu finden.

Segeln auf Fuerteventura.

Beste Zeit.

Wer mit einem Cat über das Wasser fliegen will, der wird sich für die Monate Juli und August interessieren, denn das ist die Starkwind Zeit auf Fuerteventura. Wer die Herausforderung schätzt, in die Brandung zu segeln, was zum Beispiel dem Laser enorm viel Spass bereitet, auf einer Welle Richtung Strand zu gleiten, der sollte die Wintermonate ins Auge fassen, wenn ordentlich Swell herrscht.

Tourveranstalter fahren mit ihren Kunden in der Regel nur bei leichterem Wind aufs Meer hinaus. Der unerfahrene Mitsegler kann schnell nervlich an seine Grenzen stossen, wenn er das erste Mal in seinem Leben entfernt von der Küste in ordentlich Wellen und Wind​​​​​​​ kommt. Da ist dann nichts mit in der Sonne liegen am Vorschiff und ähnlichem, was so gerne in Prospekten gezeigt wird.

Veranstalter + Stations.

Veranstalter

Maxi Sailing Fuerteventura

Puerto del Morro Jable

35625 Morro Jable, Las Palmas

T: + 34 629 591 455

Website

E-Mail

ObyCat Experience

Muelle Deportivo

35610 Caleta de Fuste, Las Palmas

T: +34 636 595 581

Website

E-Mail

Catlanza SL

Calle el Muelle, s/n

35660 Corralejo, Las Palmas

T: +34 928 513 022 | +34 638 454 539

Website

E-Mail

Flounder Sailing Morro Jable

Calle La Hubara, 9

Urbanización La Cornisa

35625 Pájara, Las Palmas

Tel: +34 616 575 878

Website

E-Mail


Stations Touristen

Playitas Resort

Urbanización Las Playitas

35629 Las Playitas, Las Palmas

T: +34 928 86 04 00

Website

E-Mail

Windsurfcenter Fuerteventura

Hotel Pajara Beach

Calle Punta del Roquito, 6

35627 Costa Calma, Las Palmas

T: +34 928 875 110

Website

E-Mail

Club Aldiana

Calle Club Aldiana, s/n

35625 Morro Jable, Las Palmas

T: +34 928 16 98 70

Website

E-Mail

Robinson Club Jandía Playa

Av. del Saladar, 6

35626 Morro Jable, Las Palmas

T: +34 928 16 91 00

E-Mail

Website

Flag Beach Windsurf & Kitesurf Centre

35660 Corralejo, Las Palmas

T:  +34 609 029804

Website

E-Mail


Stations Residente

Escuela Nautica del Ayuntamiento La Oliva

Calle el Muelle, s/n

35660 Corralejo, Las Palmas

T: +34 928 86 66 58

Website

Kein E-Mail

Club Deportivo Náutico Fuerteventura

Vela Latina 10

35600 Puerto del Rosario, Las Palmas

T: +34 616 423 680

Website

E-Mail

ACADEMIA NÁUTICA FUERTENAUTICA

35600 Puerto del Rosario, Las Palmas

T + WhatsApp: +34 658 23 21 49

Website

Kein E-Mail

Anspruch – Levels.

Fuerteventura ist "schwarze Piste" für Segler. Wer mit einem Cat oder Laser ablegt, sollte wissen was er tut und auch körperlich fit sein. Handschuhe und Schuhe, damit nach der Ausfahrt die Finger nicht an der Grossschot oder die Zehen an den Wanten hängen, ist bei den Bedingung selbstverständlich. Eingehängt ins Trapez sollten sich nur Pros wagen. Schwimmwesten sind Standard. Der Wind ist nicht nur enorm stark sondern auch tückisch böig. Einen voll besegelten Tornado kontrolliert über das Wasser fliegen zu lassen, ist nur noch etwas für absolute Könner mit viel Erfahrung. Daher besteht das Mietangebot aus Hobies und Topcats.

Was dem einen grosse Freude bereitet, die Brandung, kann auch erfahrene Segler von Binnengewässern in Schwierigkeiten bringen. Steht der Wind anspruchsvoll zur Welle, bekommt der eine oder andere schon massive Probleme mit dem Cat eine Wende hinzubekommen. Die Welle drückt gegen den Rumpf und stoppt den Turn. An eine Halse ist in Fuerteventura nur bei absolutem Leichtwind zu denken. Wer bei Welle und Starkwind den Cat nicht mehr durch die Wende bringt und nicht nur eine Halse andenkt sondern auch ausführt, wird ein unvergessliches Erlebnis haben, das mit einigen Blessuren enden wird.

Für den Newcomer am Cat wird auch das Unterschneiden der Rümpfe zum Problem werden. Daher sollten Anfänger am besten mit Hobie Cats starten. Deren Rümpfe verzeihen mehr Fehler. Nimmt der Cat in der Böe rasant Fahrt auf, besteht sofort die Gefahr des Unterschneidens. Schwappt noch gerade eine Welle heran, ist der Schleudersturz vorprogrammiert. Ein Erlebnis das eingehängt im Trapez lebensgefährlich ist.

Wer als Mitsegler auf einer Yacht unterwegs ist, sollte sich um seine Sicherheit selber kümmern. Spanier sind in diesem Bezug enorm nachlässig. Gängig wird ohne Lifevest gesegelt, Lifebelt ist ein Fremdwort. Schippert man nicht nur gemütlich mit dem Cat zur Isla de Lobos hinüber, sind die Verhältnisse meist so, das gute Seemannschaft Lifevest auf jeden Fall fordern würde, oft auch Lifebelt. Die Unart lässig Barfuss herumzulaufen, bezahlt manch einer mit dem Verlust einer Zehe. Schnell schneidet eine Wante durch aufgeweichte Zehen, die auf nimmer Wiedersehen im Atlantik verschwinden.


Formel I – "Fisher & Paykel" 83 Fuss Ketch.

Echte Withbread Race Yacht – Adrenalin und Lebensfreude pur!

Viele ambitionierte Segler träumen davon, einmal mit einer echten Withbread Yacht durch das Wasser zu pflügen. Das berühmt berüchtigte Withbread Race, brutal, schnell, auf Speed getrimmte Yachten, die am Limit gesegelt werden. Wer auf Fuerteventura urlaubt, der kann sich diesen Traum für überschaubares Geld erfüllen, entweder als 3 Stunden Trip, manchmal auch als Turn über das kanarische Archipel.

Im Hafen von Morro Jable liegt die "Maxi", wie die Eigner liebevoll ihren Withbread Veteran "Fisher & Paykel" nennen. Die Maxi ist eine der längsten jemals gebauten Withbread Racer. Der kundige weiss, "Länge läuft" ein physikalischer Gesetz. Dazu ist die "Fisher & Paykel" noch als Ketch ausgeführt, also mit einem zweiten Masten, der vor dem Ruder sitzt. Das sorgt für Vortrieb der begeistert. Mit der "Fisher & Paykel​​​​​​​" die Küste entlang zu brettern, ein wahres Erlebnis nicht nur für Segel Freaks.

Insider Tipp

Was hilft gegen Seekrankheit?

Wer keine Seeerfahrung hat, kann absolut nicht einschätzen, ob er zu Seekrankheit neigt oder nicht. Es kann sein, dass dem austrainierten Extremsportler nach einer Stunde so schlecht wird, dass er nur noch von Bord will, der übergewichtige Bürohengst vom Auf und Ab des Bugs begeistert ist. Besonders tückisch sind Raume Kurse, bei denen das Schiff vom Heck noch mit Seegang bedient wird. Das führt zum gefürchteten Rollen und lässt selbst bei den immunsten ein ungutes Gefühl im Magen aufkommen. Der gute Skipper vermeidet solche Kurse, so es irgend geht. Zusätzlich wird die Seekrankheit massiv durch Angst befördert.

Jedem ist ratsam, seinen Magen vor einem Turn nicht üppig zu füllen. Alkohol sollte vor und während des Turns komplett vermieden werden, auch wenn Bier am Schiff zum Standard gehört, denn sonst kommen Briten nicht an Bord. Das mag 15 Minuten gut tun, dann dreht sich die Geschichte. Wer befürchtet Seekrank zu werden oder das schon weiss, kann sich hervorragend mit "Biodramina 50 mg comprimidos" helfen, die es in jeder Apotheken gibt. Am besten jene ohne Koffein nehmen, denn das ist nicht besonders produktiv. Lieber einwenig Müdigkeit in Kauf. Am Besten eine Tablette im Trockentraining probieren. Eine Packung ist in Apotheken für 3,50 Euro zu haben. Nicht in den Touristenspots. Preise sind in spanischen Apotheken frei gegeben. Normalerweise kosten Medikamente auf Fuerteventura die Hälfte gegenüber Deutschland oder Österreich. Apotheker in den Hotspots kennen jedoch die Preise am Festland und gleichen an. Nur Apotheken in Orten wie z.B. La Oliva aufsuchen, wo Einheimische kaufen. Dort werden auch in der Regel aktiv die Generika angeboten.

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