Playa de Comisianes.

Der Strand.

Der Playa de Comisianes wird von den beiden Klippen Punta del Batidero und dem Punta de la Nao begrenzt, die eine grosse Bucht bilden. Der Strand ist ein rund 150 Meter langer Streifen aus einem Sand und Vulkankies Gemisch. Der Punta del Batidero trägt seinen Namen von der wilden Atlantik Brandung, die zermürbend an ihn schlägt. "Batidero", ein deutsches Wort existiert dafür nicht, es kann als Getöse, als unentwegtes, schlagen, trommeln übersetzt werden. Interessant ist der Name der südliche Klippe in Zusammenhang mit dem Namen des Strandes "Comisianes". "Punta de la Nao", das Kap des Schiffes. Der Name verwundert, da auf Fuerteventura ein hartes und nicht sehr feines Spanisch gesprochen wird mit vielen lateinamerikanischen Komponenten. "Punta de la Barca" wäre angebracht niemals "la nao", denn das ist hochgestochen, literarisch "das Schiff". Ein Wort, das niemand auf Fuerteventura verwendet. Der Strand bleibt rätselhaft. Irgendwas wurde dort wohl verladen nur warum so kompliziert, wenn es am Playa de Ajuy und in der ruhigen Bucht doch ganz einfacher gegangen wäre. Man weiss es nicht und auch das Gemeindeamt hat keine Antwort darauf. Der Playa de Comisianes wie sein Nachbarstrand Playa de los Muertos, gibt namentlich Rätsel auf.

Jedenfalls ist der einsame Strand Playa de Comisianes etwas für Entdecker, die sich den kleinen Pfad die Klippe hinunter wagen. Bei Ebbe und wenig Brandung lässt sich problemlos zu einer grossen Höhle hinüber steigen, die der Atlantik aus der Klippe Punta del Batidero herausgeschlagen hat. Solche Höhlen sind immer mit Vorsicht zu geniessen, da immer wieder Felsbrocken aus dem losen Sediment herausbrechen und von der Höhlendecke fallen. Ungefährlich ist das nicht! Besonders agile und trittsichere Entdecker können, wenn Ebbe und das Meer still ist, sogar den Sockel der Klippe Punta del Batidero, eine Lavazunge, erreichen. Bei diesen Touren sollte immer im Auge behalten werden, dass die Flut schnell kommt, der Tidenhub 3,5 Meter betragen kann und in Kombination mit der Brandung eine lebensgefährliche Falle darstellen kann. Was bei Ebbe harmlos aussah, kann bei Flut zur Katastrophe werden. Das Herumsteigen an der Steilküste ist eine spannende Sache, der Tidenverlauf und die zu erwartende Brandung muss aber bekannt sein.

Die Strände Fuerteventuras: Playa de Comisianes

Wassersport + Entspannung.

Der Playa de Comisianes ist etwas für Entdeckungsreisende, die durch eine recht aber nicht völlig harmlose Klippe an einen Strand hinab steigen wollen, an dem sie die einzigen Gäste sind. Dort unten lässt sich das Kap Punta del Batidero und bei entsprechenden Bedingungen seine Höhle und Lavazunge, die auf das Meer hinaus reicht, erkunden. Dabei ist Vorsicht in Bezug auf Gezeiten und Wellen angebracht.

Bei ruhigen Bedingungen kann auch ein Bad genommen werden. Wie überall an der Westküste sind jedoch gefährliche Unter- und Tidenströme zu beachten. Die ändern sich täglich und Spots, die gestern harmlos waren können heute gefährlich sein. Der Atlantik ist immer gefährlich für jene, die nicht wissen was sie tun.

Infrastruktur.

Der Ort Ajuy bietet einiges an Gastronomie aber keinerlei Lebensmittel Geschäfte.

Der Weg zum Strand.

Wer zum Playa de Comisianes möchte muss, wie es so schön heisst, "trittsicher" und gut zu Fuss sein, sonst ist er schneller am Strand unten als ihm lieb ist. Im oberen südlichen Teil von Ajuy, dort wo die letzten Häuser stehen, wird einige hundert Meter Richtung Süden über die Klippe Punta del Batidero gequert. Dort wird in der hinteren Flanke (s.a. Bildgalerie) eine Pfadspur entdeckt und über diese abgestiegen. Wer sich auf dem rutschigen Pfad abwärts quält dem sei aufmunternd mitgeben: es sind nur 28 Höhenmeter und zurück wird es leichter. Berg auf ist immer einfacherer, da können die Hände gut mithelfen.


GPS Position:
N 28° 23' 50,1" | W 014° 09' 19,3"


Sonnenuntergang auf den Mirador de Fénduca.

Orte + Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Zum Sonnenuntergang auf den Mirador de Fénduca.

Der Mirador de Fénduca ist ein Aussichtspunkt, der an einer der schönsten Strassen Fuerteventuras liegt. Die FV-30 schraubt sich durch das Zentralmassiv der Insel begrenzt von weissen Seitensteinen. Eine tolle Szenerie, die immer wieder von den grossen Automarken für ihre Werbefilm Produktionen genutzt wird. Die Landschaft ist reduziert, lenkt nicht vom präsentierten Auto ab. Jeder, der auf Fuerteventura ist, sollte am besten am späteren Nachmittag, die FV-30 einmal befahren haben.

Unterwegs bieten sich mehrere Aussichtspunkte an, um die dramatischen Sonnenuntergänge der Westküste zu beobachten. Ein ganz besonders schöner dafür ist der Mirador de Fénduca, der höchste Punkt der Gegend über Vega de Río Palmas, dem die gesamte Westküste zu Füssen liegt. Von Ajuy ist er schnell und einfach erreicht. Wer den Sonnenuntergang nicht am Playa de Ajuy geniessen möchte und im Norden wohnt, sollte die Rückfahrt über die FV-30 nach Corralejo, El Cotillo oder Villaverde so planen, dass der Mirador de Fénduca zum Sonnenuntergang passiert wird. Das Erlebnis ist grandios.

Insider Tipp

Durch das Palmental – grandiose Wanderung nach Ajuy.

Bei Ajuy denken die meisten Touristen vornehmlich an Felsenhöhlen, Seeräuber Geschichten und schwarzen Sandstrand. Es sollte in den Sinn gerufen werden, dass eine der schönste Wanderung von Fuerteventura nach Ajuy führt. Aufgebrochen wird in Betancuria oder Vega de Río Palmas, je nach Kondition und ein System von Barrancos sehr erlebnisreich bis an die Küste von Ajuy durchwandert. Besonders empfehlenswert!

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