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Sonnenuntergänge auf Fuerteventura fotografieren – 6 Traum Locations auf der Sonneninsel.

► Die Sonneninsel Fuerteventura – 6 Locations, um einzigartige Sonnenuntergänge zu fotografieren. ►►

Sonnenuntergänge auf Fuerteventura fotografieren.

6 grandiose Orte für das perfekte Sunset Foto.

► Fuerteventura, die Sonneninsel, 300 Tage blauer Himmel warten auf den Urlauber. Oben auf der Liste steht bei vielen ein Foto eines traumhaften Sonnenunterganges. Eine gute Idee und mehr als ein modernes Smartphone braucht es dazu nicht mehr. Aber wo ist der richtige Ort dafür? Sunnyfuerte schlägt 6 Locations von Süd nach Nord vor, an denen ein sensationelles Sunset Pic gelingen wird.


Punta de Pesebre – outpost in the middle of nowhere.

► Der Punta de Pesebre ist einer der entlegensten und einsamsten Orte von Fuerteventura, der mit dem normalen Mietwagen erreicht werden kann. Vor einigen Jahren brauchte es noch einen Geländewagen, um dort vorfahren zu können. Seitdem die Gemeinde Pájara eine Piste angelegt hat, geht das ganz bequem. Am Punta de Pesebre steht ein kleines Hilfsfeuer, das die Schifffahrt Richtung Las Palmas de Gran Canaria (lediglich 90 Km sind es hinüber) vor den Untiefen warnt, die auf offener See viele Kilometer vor dem Kap liegen. Daher brechen auch weit draussen auf See massive Wellen. Diese Gicht zusammen mit den meist abends vorbeiziehenden Passatwolken, bilden fantastische Brechungsobjekte für die tiefen abendlichen Sonnenstrahlen. Herrliche Gemälde werden an den Abendhimmel gemalt, jeden Tag anders, immer schön.


Faro de la Entellada – Leuchtturm auf spektakulärer Klippe.

► Der Faro de la Entellada ist wahrscheinlich der schönste Leuchtturm auf Fuerteventura. Am spektakulärsten ist er auf jeden Fall, denn er liegt auf einer imposanten Klippe, was eine wunderbare Fernsicht ermöglicht. Eigentlich liegt er für Sonnenuntergänge auf der „falschen Inselseite“. Da am Leuchtturm Fuerteventura einen weit in die Ferne landeinwärts ausholenden Bogen macht, ist das „Ende von Fuerteventura“, der Faro de Punta de Jandía, auszumachen. Hinter ihm geht in den Sommermonaten am weiten Horizont die Sonne unter. Sehr aussergewöhnliche Sonnenuntergänge lassen sich erleben und auch fotografieren. Da damit niemand rechnet, ist es zu Sunset am Faro einsam. Im Winter muss die Location nicht bemüht werden. Durch die Ekliptik der Sonne ist dort dann nichts Besonderes zu sehen.


Mirador de Pajara aka Sicasumbre – wie auf einem anderen Planeten.

► Der Mirador de Pajara aka Sicasumbre überblickt einen tiefen und breiten Barranco, der die Sicht auf den Atlantik frei gibt. Sind die Tage klar, dann versinkt die Sonne direkt vor diesem Aussichtspunkt im Atlantik. Doch das ist nichts besonderes auf der Sonneninsel. Das gibt es vieler Orts. Das spezielle sind die sanften Hügel, Sediment Ablagerungen mit Lavaschichten, die zehntausende Jahre unter Wasser lagen und von der See harmonisch rund geschliffen wurden. Steht die Sonne tief und strahlt mit warmem Licht auf die Hügel, dann beginnen sie farblich zu leuchten: Der Granit grünlich-grau, die Sedimentschichten ocker. Das Farbenspiel ändert sich so, wie auch die Sonnenstrahlen ihre Farbtemperatur verändern. Begleitet wird das Ganze durch interessante Schattenspiele. Der Sicasumbre ein grandioser Ort, um Sonnenuntergänge zu fotografieren. Die Szenerie lebt, alles wirkt spacig, eigentlich sollte hier eine erstklassige Videokamera heraus geholt werden die in er Lage ist, diese Dynamik und Nuancen einzufangen.


Fischerort Ajuy – Klippen und schwarzer Sand.

► Der kleine Fischerort Ajuy mit seinen Klippen und dem pechschwarzen Sandstrand, ist eine Standard-Location für Sunset Liebhaber. Trotzdem soll er erwähnt werden, denn es geht auch abseits der Masse und das schöner. Die übliche Location den Sunset in Ajuy zu erleben, ist auf den Klippen an den historischen Kalköfen. Sehr gemütlich geht das auch in der Bar Puesta del Sol bei einem Sundowner und ein paar Tapas. Wer es besonders will, steigt aber südlich auf die Klippe über dem Playa de los Muertos. Wer keinen echten Geländewagen hat, für den heisst es zu Fuss dorthin aufzubrechen. Dafür ist es dann ganz einsam auf der weiten Klippe, die in den Atlantik hinein ragt. Das besondere der Location ist, dass von der Klippe über dem kleinen Strand nicht nur der Sonnenuntergang herrlich zu geniessen ist, sondern dass auch die Küste weit hinunter in den Süden eingesehen werden kann. Wer an den Kalköfen sitzt, kommt nicht in den Genuss, denn die Klippe am Playa de los Muertos versperrt die Sicht.

 

Tablero del Golfete + der Playa de los Mozos – mächtige Klippe, wilde See.

► Kaum jemand kennt ihn, den Playa de los Mozos. Am bequemsten ist er zu erreichen, wenn auf den spektakulären Tablero del Golfete gefahren wird, der wie eine Startrampe in den Atlantik reicht. Von da geht ein kleiner Steig zum Playa hinab, der nicht jedermanns Sache ist (es geht auch anders, siehe Playa de los Mozos). Den kleinen Strand erreicht, steht der Fotograf in einer beeindruckenden Szenerie: Mächtige Klippen umschliessen die wilde Bucht mit einem vorgelagerten Lavariff. An dem brechen sich wild die Wellen und wird der Atlantik ganz ungestüm, dann laufen die Brecher mit voller Energie darüber hinweg und schlagen mit lautem Getöse am Strand. Wer massive Brandung bei Sonnenuntergang am Bild haben will, also dass, wofür die Big Wave Surfer im Winter nach Fuerteventura kommen, der ist am Playa de los Mozos genau richtig. Besonders brutal wird die Brandung in den Wintermonaten. Keine Seltenheit, das Brecher jenseits der zehn Meter anlaufen und die Gischt bis auf die Klippe hinauf schlägt. Die Location ist wild und ungestüm, besonders schön aber Vorsicht ist geboten!


Playa del Castillo aka Piedra Playa – Surfer- und Sunset Beach.

► Der Playa del Castillo aka Piedra Playa bei El Cotillo ist ein Standardspot für Liebhaber dramatischer Sonnenuntergänge. Unter Tags machen hier viele Surfschüler ihre ersten Versuche im Weisswasser zu rutschen. Auf den ersten Blick wirkt er nicht als sei er etwas besonderes, um Sonnenuntergänge zu fotografieren. Das hat zwei Gründe: Es heisst bei High-tide und ablaufenden Wasser zu kommen und nach Sunset noch zu bleiben. Gut eine halbe Stunde, nach dem der Feuerball im Atlantik versunken ist, beginnt am Horizont ein intensives Nachglühen, wenn dort hinter dem Horizont, wo nicht hingesehen werden kann, keine dichte Bewölkung liegt. Dann beginnt der Himmel in dramatischen Farben zu glühen. Und da der Playa del Castillo so breit und flach ist, bildet das ablaufende Wasser einen herrlichen Spiegel. Das gibt dann wirklich ganz besondere Sunset Fotos, die nicht jeder hat.


Tipps + Links.

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