Wolken am Himmel – selten aber doch!

Tipps für bewölkte Tage. Aktivitäten auf Fuerteventura, wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckt.

Dramatische Ausblicke bei wolkigem Wetter am Morro Velosa Fuerteventura.
Die Fred Olsen Jet Fähre läuft in Playa Blanca Lanzarote ein. Die Jetmotoren sprudeln das Wasser des gesamten Hafenbeckens auf.
Morgenstimmung am Playa de las Canteras – die traditionellen Fischerboote haben sich vom Tourismus nicht verdrängen lassen.
Reiten auf Fuerteventura – Ausritte bei Sonnenuntergang am Strand.
Yoga auf Fuerteventura.

Nur keine Langeweile – Sunnyfuerte weiss wie.

Der Grossteil der Fuerteventura Urlauber kommt entweder wegen Sonne und Strand oder zum Surfen auf die Isla Tranquila. Letztere finden es schöner, wenn die Sonne scheint, aber wenn nicht auch gut, Hauptsache Welle und Wind passen. Anders sehen das Sonnenhungrige. Gleich mehrere bewölkte Tage zu erwischen ist rein statistisch kaum möglich. 300 Sonnentage im Jahr hält die Insel bereit und wenn es wirklich mal regnet, ist der Spuk nach 30 Minuten meist wieder vorbei. Danach blitzt der Himmel noch intensiver blau als vor dem subtropischen Regenguss. Und sollte sich wirklich einmal einen Tag die Sonne nicht zeigen, auch kein Problem. Aktivitäten hält die Insel mehr als genug bereit.


Stippvisite auf eine der Nachbarinseln.

Eine kleine Seereise macht immer Spass und ist gar nicht teuer. Urlauber in Corralejo erreichen mit der Fähre in 20 min. Lanzarote. Vom sehenswerten Timanfaya Nationalpark bis zum ehemaligen Haus von Omar Sharif oder César Manrique lässt sich viel besichtigen. Wer es mehr mit dem Shopping hat, oder einen der schönsten Stadtstrände der Welt besuchen will, der sollte sich in die 7. grösste Stadt Spaniens, nach Las Palmas de Gran Canaria, aufmachen. Ab Morro Jable ist Las Palmas in 100 min. mit der Fähre erreicht. Vom Fährhafen geht es zu Fuss in die Stadt. Nach dem Frühstück auf die Fähre, zum Abendessen im Hotel retour. Jede Richtung wird mind. 5x pro Tag bedient.


Museumstour.

Fuerteventura bietet viele interessante Museen und nachdem einige von ihnen 2018 an private Betreiber übergeben wurden, sind sie nun täglich geöffnet und inhaltlich interessanter geworden. Ein Überblick über die Museumslandschaft hier.


Unterwasser gehen oder hoch zu Pferd.

Nicht jede Aktivität braucht Sonne, bei mancher stört sie sogar. Brennt die Sonnen einmal nicht herunter, dann bietet sich ein Ausritt am Strand, auch für blutige Anfänger, besonders an. Oder der Urlauber geht unter Wasser. Viele professionelle Tauchschulen bieten Schnupperkurse an, auch in eigenen Übungsbecken, damit Interessierte einmal ausprobieren können, ob das nichts für sie wäre.


Yoga.

Yoga boomt auf Fuerteventura. Erstklassige Retreats entstanden in den letzten Jahren. Vor allem in den Surferorten Lajares und El Cotillo werden aber auch empfehlenswerte Studios betrieben, die nur stundenweise nach Lust und Laune besucht werden können.


Wandern im Zentralmassiv.

So schön und inspirierend die Weite von Fuerteventura auch ist, so einzigartig die Landschaft, so sehr sie zum Wandern einlädt, im Sommer kann das im Inselinneren bei gut 40 Grad zur Qual werden. Da kommen bewölkte Tage genau richtig. Dann ist es lohnenswert ins Zentralmassiv zu fahren und z.B. den Höhenweg am Morro Velosa entlang zu wandern. Dramatische Lichtstimmungen, die Wolken im Tiefflug über der Insel zum Greifen nahe, immer wieder Regenbögen, ein grandioses Naturerlebnis. Für die vereinzelten Regengüsse, die der Wandere abbekommen kann, reicht eine leichte Regenjacke. Auch mit normale Turnschuhe ist der Wanderer auf Fuerteventuras Pfaden bestens unterwegs.


Nichts Interessantes dabei?

Kein Problem, einfach unter "Aktivitäten" stöbern. Dort finden sich auf 150 Seiten Ideen, was auf Fuerteventura noch so alles getrieben werden kann. Wem es langweilig wird, der ist selber schuld, auf der erlebnisreichen Sonneninsel Fuerteventura.